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  1. #1
    Anfänger

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    Silvester auf 3Sat

    06:30
    Mika: Sinfonia Pop

    07:00
    Joan Baez: Live in New York - 75 Birthday Celebration
    Unterhaltung

    07:45
    Joe Bonamassa: Live at the Greek Theatre
    Musik

    08:45
    George Fest: A Night to Celebrate the Music of George Harrison
    Unterhaltung

    09:30
    Bruce Springsteen: Thrill Hill Vault - The River Tour
    Musik

    10:15
    Niedeckens BAP: Live im Heimathafen
    Musik

    11:15
    Scorpions: MTV Unplugged
    Musik

    12:15
    Unheilig: MTV Unplugged "Unter Dampf - Ohne Strom"
    Musik

    13:15
    The Alan Parsons Symphonic Project: Live in Colombia
    Unterhaltung

    14:15
    Ed Sheeran: Live at Wembley Stadium
    Musik

    15:15
    Mumford & Sons: Dust and Thunder
    Musik

    16:15
    Tina Turner: Rio '88
    Musik

    17:00
    Kiss: Rocks Vegas
    Musik

    18:00
    Eric Clapton: Live in San Diego
    Musik

    19:00
    Phil Collins: Live in Paris
    Musik

    20:15
    The Rolling Stones: Havana Moon
    Musik

    22:05
    Queen: Rock Montreal
    Musik

    23:15
    Adele: Live in New York City
    Unterhaltung

    00:00
    U2: iNNOCENCE + eXPERIENCE - Live in Paris
    Musik

    02:25
    Mötley Crüe: The End - The Final Tour
    Musik

    03:30
    Def Leppard: And there will be a next time
    Musik

    04:30
    Journey: Live in Manila
    Musik
    05:30
    Foreigner: Live from New York
    Musik

    05:30
    Eagles of Death Metal: Live in Paris
    Musik

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  2. #2
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    6:15

    Carole King: Tapestry - Live
    Hyde Park, London, Großbritannien, 2016
    Am 3. Juli 2016 gibt die amerikanische Singer-Songwriterin Carole King ein Konzert vor 65 000 Fans im Hyde Park. Im Mittelpunkt steht das Album „Tapestry“, 45 Jahre nach dem Erscheinen.

    1971 erscheint „Tapestry“, eines der erfolgreichsten Alben der Popgeschichte mit Evergreens wie „You´ve Got a Friend“, „It´s Too Late“ und „Natural Woman“. Mit vier Grammys ausgezeichnet, verkauft sich das Album zwischen Blues, Soul und Jazz über 25 Millionen Mal.

    Auf "Tapestry" erzählt die 1942 in Manhattan, New York, geborene Künstlerin vom Ankommen in einem neuen Jahrzehnt nach den turbulenten Sechzigern. Es geht um den Abschied von der Jugend, um zerbrochene Lieben, um Zweifel und Enttäuschungen. Carole King trifft mit ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Sicherheit, nach jemandem, auf den man sich verlassen kann, den Nerv der Zeit.

    Im Rahmen ihres Konzerts in London feiert Carole King den 45. Jahrestag des Erscheinens ihres wegbereitenden Albums und wird unter anderen von Gitarrist Danny Kortchmar begleitet, der schon auf dem Originalalbum mitgespielt hat.


    7:00

    Paul Simon: The Concert in Hyde Park
    Hyde Park, London, Großbritannien, 2012

    Im Juli 2012 begeistert Folklegende Paul Simon im Rahmen des „Hard Rock Calling“-Festivals mit großen Hits auf der Open-Air-Bühne im Londoner Hyde Park vor malerischer Kulisse.

    Paul Simon präsentiert karriereumspannende Klassiker wie „Graceland“, „The Sound of Silence“ und „The Boxer“, interpretiert mit musikalischen Gästen wie Country-Star Jerry Douglas und der A-capella-Gruppe Ladysmith Black Mambazo vom "Graceland"-Album.

    Mit Open-Air-Konzerten kennt sich Paul Simon aus: 1981 feiert er im New Yorker Central Park eine grandiose Wiedervereinigung mit Art Garfunkel, steht 1991 an gleicher Stelle solo auf der Freiluft-Bühne und lässt 2012 im Londoner Hyde Park vor 60 000 Zuschauern seine Karriere Revue passieren.

    2017 werden die Aufnahmen veröffentlicht und dokumentieren ein denkwürdiges Konzert mit einem entspannten Paul Simon, der bei "The Sound of Silence" ganz allein mit seiner Gitarre auf der Bühne steht und das Publikum in seinen Bann zieht. Auf der Liste der 100 besten Songwriter aller Zeiten des "Rolling Stone", belegt Paul Simon den 8. Platz, direkt hinter Carole King und ihrem Liedtexter Gerry Goffin.


    7:45
    Michael McDonald: Live on Soundstage
    WTTW Grainger Studio, Chicago, USA, 2017

    Im Mai 2017 steht Soul-Legende Michael McDonald im Rahmen der "Soundstage"-Konzertserie in Chicago auf der Bühne und präsentiert ein mitreißendes Set mit alten und neuen Hits.

    Ausgezeichnet mit fünf Grammys als Sänger und Komponist, kennt ihn die Welt als Stimme der Doobie Brothers. Sein größter Hit ist „What a Fool Believes", geschrieben von ihm und Kenny Loggins, der 1980 als Song und Schallplattenaufnahme des Jahres ausgezeichnet wurde.

    Michael McDonalds Karriere beginnt 1975 als Backgroundsänger von Steely Dan. Schon ein Jahr später wird er festes Mitglied der Doobie Brothers und schreibt für das 1976er-Album den gleichnamigen Titelsong "Takin' It to the Streets“ und den Hit "It Keeps You Runnin'". McDonald tut sich am Anfang etwas schwer, glaubt er sei nicht der Richtige: "Die Doobies suchten nach einem, der die Hammond-Orgel und jede Menge Keyboards bedienen kann. Dabei war ich doch nur dieser typische Liedermacher am Flügel." Doch seine Stimme prägt die Band, und Michael McDonald wird zum willkommenen Gastsänger bei Alben von Bonnie Raitt, Kenny Loggins, Elton John, Christopher Cross und anderen.

    1982 beginnt er seine Solokarriere, schreibt mit "I Keep Forgettin'" seinen nächsten Hit und erreicht 1986 im Duett mit Patti LaBelle und dem Song "On my Own" Platz 1 der Hitparade in den USA und Kanada.

    Seine großen Hits und seine unvergleichliche soulige, leicht raue Stimme, die bis in höchste Register reicht, sind bis heute unverzichtbarer Teil der Hörfunkprogramme weltweit.


    8:30
    Kenny Loggins and Friends: Live on Soundstage
    WTTW Grainger Studio, Chicago, USA, 2016

    Im August 2016 begeistert der amerikanische Sänger, Gitarrist und Komponist Kenny Loggins seine Fans im Rahmen eines Konzerts in Chicago. Mit seinen Gästen ist er bei „Soundstage“.

    Weltweit bekannt wird Loggins 1984 mit dem Hit „Footloose“. Der Song steht drei Wochen auf Platz 1 der Billboard-Hitparade, erhält eine Oscar-Nominierung und verliert knapp gegen Stevie Wonders „I Just Called to Say I Love You“.

    Neben seinen musikalischen Gästen David Foster und Michael McDonald, begrüßt Kenny Loggins auf der Bühne auch Jim Messina, seinen früheren Duo-Partner, mit dem er von 1970 bis 1976 als „Loggins and Messina“ erfolgreich zusammenarbeitet.

    Ab 1977 startet Kenny Loggins seine Solokarriere und erlaubt sich immer wieder Zeit für Duette mit anderen Stars, wie dem Top-10-Hit „Whenever I Call You Friend“ mit Stevie Nicks von Fleetwood Mac und dem Hit „This Is It“ aus dem Jahr 1979 zusammen mit Michael McDonald von den Doobie Brothers. Für den Ohrwurm „What a Fool Believes“, komponiert von Kenny Loggins und Michael McDonald, erhält er 1980 den Grammy.


    9:15
    Dixie Chicks: DCX MMXVI World Tour
    Los Angeles (USA), Hamilton (Kanada), Calgary (Kanada),
    Melbourne (Australien), 2016

    Im April 2016 gehen die berühmtesten ehemaligen Straßenmusikerinnen aus Texas auf ihre 5. Konzerttour durch Europa, USA, Australien und Neuseeland: die Dixie Chicks. Kameras waren dabei.

    Die Dixie Chicks haben sich verändert: Die Country-Girls präsentieren sich nun moderner und viel rockiger als jemals zuvor. Doch sie vergessen nicht ihre Wurzeln und spielen einige Hits auch im vertrauten akustischen Bluegrass-Sound mit perfektem mehrstimmigen Gesang.

    Die Schwestern Emily Robison und Martie Maguire gründen 1989 zusammen mit Laura Lynch und Robin Lynn Macy in Dallas, Texas, die Dixie Chicks. Mit ihrem mehrstimmigen Satzgesang, eingebettet im Mainstream-Country-Sound, verkauft die Band bis heute mehr als 30 Millionen Alben in den USA.

    Als sich das Quartett vom Bluegrass entfernt, verlässt erst Robin Lynn Macy 1992 die Band und drei Jahre später Laura Lynch. Die neue Leadsängerin wird Natalie Maines. Das neuformierte Trio wird zum Vorreiter des New Country. "Wide Open Spaces" und "Fly", die beiden Alben der Jahre 1998 und 1999, erreichen Spitzenplatzierungen in den Charts.

    In ihren Texten greift das Trio auch gesellschaftlich strittige Themen auf, wie in dem Song „Goodbye Earl“, der die Rache zweier Freundinnen an einem prügelnden Ehemann beschreibt. Internationales Aufsehen erregt Sängerin Natalie Maines im Frühjahr 2003, als sie während eines Konzerts in London äußert, „die Band sei beschämt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas stamme.“

    Konservative Country-Fans boykottieren daraufhin die Band, sodass Maines sich genötigt fühlt, sich bei Präsident Bush öffentlich zu entschuldigen. Damit gehen die Diskussionen um die Band, die Beistand von Bruce Springsteen und Madonna bekommt, erst richtig los. Die Musikerinnen lassen sich den Mund nicht verbieten und gehen weiter offensiv mit ihren persönlichen Auffassungen um. Der 2006 erschienene Dokumentarfilm „Dixie Chicks: Shut Up and Sing“, beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema.

    Die Dixie Chicks gönnen sich eine Auszeit von der Musik, werden Mütter und verändern ihren musikalischen Stil, nicht zuletzt aufgrund der Blockade durch viele Country-Fans: Weg vom Country, hin zu Rock und Pop, so wie es Shania Twain und LeAnn Rimes vorgemacht haben. Produzentenlegende Rick Rubin verpasst dem Trio 2006 einen neuen Sound, und das neue Album wird 2007 mit fünf Grammys ausgezeichnet.

    Auf ihrer aktuellen Tour zeigen sich die Dixie Chicks in Höchstform: Wuchtige Drums und verzerrte E-Gitarren liefern die Basis für Banjo und Fiddle. Damit steht das Trio sinnbildlich für die aktuelle Country-Szene, die zu einem Schmelztiegel der Stile geworden ist.


    10:15
    Jeff Beck and Friends: Live at the Hollywood Bowl
    Hollywood Bowl, Los Angeles, USA, 2016

    Am 10. August 2016 feiert der britische Ausnahmegitarrist und mehrfache Grammy-Preisträger Jeff Beck seine 50-jährige Karriere auf der Freilichtbühne Hollywood Bowl in Los Angeles.

    Mit seinen Gästen Billy Gibbons von ZZ Top, Steven Tyler von Aerosmith, der Sängerin Beth Hart, der Blues-Legende Buddy Guy und dem Keyboarder und Komponisten Jan Hammer, präsentiert der scheue Saitenvirtuose ein Konzert zwischen Blues und Jazz-Rock.

    Obwohl Jeff Beck für das Musikmagazin "Rolling Stone" nur auf Platz 5 der besten Gitarristen aller Zeit steht, ist er vor allem bei Gitarristen wegen seines unvergleichlichen Tons und seiner ganz eigenen Gitarrentechnik legendär.

    Er spielt 1965 bei den Yardbirds, danach zusammen mit Rod Stewart und Ron Wood in seiner eigenen „Jeff Beck Group“, ist danach als Gitarrist bei Pink Floyd im Gespräch und verliert den Job an David Gilmour.

    Musikalisch entwickelt sich Jeff Beck in den 1970er-Jahren immer mehr in Richtung Fusion-Jazz, ist hier und da Gastmusiker und widmet sich umso mehr seinem Hobby, dem Frisieren von Oldtimern.

    Der achtfache Grammy-Preisträger präsentiert - wie immer wortkarg - ein Konzert voller musikalischer Höhepunkte inklusive einer fulminanten Version von „Purple Rain“ in Gedenken an den wenige Wochen zuvor verstorbenen Sänger Prince.


    11:15
    David Gilmour: Live at Pompeji
    Amphitheater Pompeji, Italien, 2016

    Im Juli 2016 gibt Gitarrenvirtuose David Gilmour zwei umjubelte Konzerte im Amphitheater von Pompeji am Fuße des Vesuvs, 45 Jahre nach den Dreharbeiten zum Pink-Floyd-Film „Live at Pompeii“.

    Es ist das erste Mal seit dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus, dass dort ein Konzert mit Publikum stattfindet. 3000 Zuschauer erleben in der traumhaften Kulisse ein Multimediaspektakel mit Songs von Pink Floyd bis zu David Gilmours letztem Album.

    Das Konzert in Pompeji ist Teil der „Rattle that Lock“-Tour, die am 5. September 2015 in England beginnt und nach Konzerten in Europa, Nord- und Südamerika am 30. September 2016 in London zu Ende geht.

    Mit dabei hat David Gilmour wieder einige seiner exquisiten Gitarren wie die berühmte „Black Strat“ mit dem originalen Gitarrengurt von Jimi Hendrix, seine 1955-er Fender Esquire, genannt „The Workmate“ und eine 1956 Les Paul Goldtop mit Bigsby-Vibrato. Begleitet wird David Gilmour unter anderen vom Pink-Floyd-Bassisten Guy Pratt und dem Keyboarder der Rolling Stones, Chuck Leavell.


    12:15
    Simple Minds: Acoustic in Concert
    Hackney Empire, London, Großbritannien, 2016

    Im November 2016 präsentieren die New-Wave-Legenden Simple Minds im Rahmen eines Konzerts in London ihr erstes Unplugged-Album „Simple Minds Acoustic“ mit Neuinterpretationen ihrer Hits.

    Die Idee zu diesem Projekt entsteht nach einer Auftritt im BBC-Radio im Jahr 2014. Die Reaktionen der Fans sind so überwältigend, dass sich Sänger Jim Kerr und Gitarrist Charlie Burchill entschließen, weitere Akustik-Shows zu spielen und ein Album herauszubringen.

    Begleitet werden Kerr und Burchill vom Bassisten Ged Grimes, dem Gitarristen Gordy Goudie, der Backgroundsängerin Sarah Brown und der Perkussionistin Cherisse Osei, die mit ihrem facettenreichen und kraftvollen Spiel den neuen Sound der Simple Minds wesentlich bereichert.

    Fans und Kritik sind begeistert, die Fachzeitschrift „Stereo“ schreibt im Januar 2017: „Rundum gelungen“, und "Stereoplay" ergänzt: „So funktionieren die großen Akkorde, die feinen Melodien und die stilprägenden Flageoletts der Klassiker auch akustisch bestens.“

    3sat präsentiert die Höhepunkte des Konzert mit Klassikern wie „New Gold Dream“, „See the Lights“, „Alive and Kicking“ und „Don´t You“.


    13:00
    Eagles: Hell Freezes Over
    Warner Studios, Burbank, USA, 1994

    Im April 1994 stehen die Eagles 14 Jahre nach ihrer Auflösung im Rahmen eines MTV-Specials für ein Live-Album in Burbank wieder zusammen auf der Bühne. Sie sind in Bestform.

    „Nur wenn die Hölle zufriert, spielen wir wieder zusammen“, sagt Sänger und Schlagzeuger Don Henley 1980 nach dem Ende der Eagles. Zusammen mit Glenn Frey, Don Felder, Joe Walsh und Timothy B. Schmit, springt Henley über seinen Schatten - und das Comeback gelingt.

    Nicht zuletzt wegen der atemberaubenden Akustik-Fassung des Welthits „Hotel California“, hält sich das Album zwei Wochen auf Platz 1 der amerikanischen Hitparade und wird allein in den USA neunmillionenfach verkauft.

    „Wir haben uns ja nie aufgelöst“, scherzt der 2016 verstorbene Glenn Frey während der Aufzeichnung, „wir haben uns nur einen 14-jährigen Urlaub gegönnt.“

    Auch Glenn Frey hatte zuvor nicht an eine Wiedervereinigung geglaubt. Ein "Recycling der alten Hits wie es die Beach Boys machen, um zu einem Museum zu werden“ sei nicht seine Sache, sagt er 1982 dem "People Magazin", und er fährt fort: „Eine Eagles-Tour unter dem Motto 'Verlorene Jugend & Gier' wird es nicht geben.“ Doch die Zeit heilt alle Wunden, die Eagles spielen zwei Unplugged-Shows vor Publikum und veröffentlichen das Ergebnis auf „Hell Freezes Over“. Die sich anschließende Tournee mit 160 Konzerten dauert drei Jahre und wird eine der erfolgreichsten Unternehmungen der Popgeschichte.


    14:00
    a-ha: MTV Unplugged - Summer Solstice
    Øygardshallen, Insel Giske, Norwegen, 2017

    Im Juni 2017, zur Sommersonnenwende, geben a-ha auf der Insel Giske in Norwegen, nahe der Stadt Ålesund, ihre beiden ersten MTV-Unplugged-Konzerte und präsentieren ihre großen Hits.

    Musikalische Gäste sind Ian McCulloch, der Sänger von Echo & The Bunnymen, die Yazoo-Sängerin Alison Moyet, Ingrid Helene Havik von der norwegischen Indie-Pop-Band Highasakite und die amerikanische Sängerin Lissie. Alle treffen sich dort, wo die Welt aufzuhören scheint.

    Gitarrist Pål Waaktaar-Savoy erklärt, warum a-ha einen so abgelegenen Ort gewählt haben: "Dass die Wahl auf Giske fiel, erklärt sich wie jede Entscheidung, die wir bei a-ha treffen: Es prallen 50 Prozent Zufall auf 50 Prozent Plan. Tatsächlich diskutieren wir viele verschiedene – darunter Manaus am Amazonas, Berlin, London und New York. Schlussendlich war das 'Ocean Sound Recordings'-Studio in Giske ausschlaggebend. Wir wussten, dass wir dort ungestört in einem extrem gut klingenden Raum proben konnten." Mit dem Blick auf das Meer üben a-ha zwei Wochen lang die Arrangements ihres Produzenten Lars Horntveth und ziehen für das Konzert in die nahegelegenen Øygardshallen, eine leer stehende, moderne Mehrzweckhalle, um.

    a-ha spielen an den beiden Abenden vor jeweils 250 Zuschauern, die durch die Glasfassade das Licht der Mitternachtssonne genießen können. "Dies waren mit Abstand die intimsten Konzerte, die wir je gegeben haben", erklärt Pianist Magne Furuholmen. "Wir waren noch nie so nah an unserem Publikum wie in Giske. "Begleitet werden a-ha von Karl Oluf Wennerberg am Schlagzeug, Even Ormestad am akustischen Bass, Morten Qvenild an den Tasten, Lars Horntveth am Saxofon, Madeleine Qvenild an der Violine und Backgroundgesang, Tove Margrethe Erikstad am Cello und Madeleine Ossum an der Viola und Backgroundgesang.


    15:00
    Cro: MTV Unplugged
    Scala Kino, Ludwigsburg, Deutschland, 2015

    Am 4. Mai 2015 steht der deutsche Rapper Cro als jüngster Künstler aller Zeiten der MTV-Unplugged-Konzertreihe auf der Bühne des Scala in Ludwigsburg und präsentiert mit Maske ein Best-of.

    Entspannt wie immer, begrüßt Cro seine Fans mit einem lang gezogenen „Stuttgaaaart“ und spielt sich durch ein Hit-Programm mit seinen musikalischen Gästen wie den Prinzen, Tristan Brusch und den Orsons. Das Album belegt nach dem Erscheinen Platz 1 in Deutschland.

    Begleitet von einer 22-köpfigen Band hat Cro in das plüschige Originalambiente des 1950er-Jahre-Kinos „Scala“ eingeladen. 300 - meist weibliche - Fans kommen und genießen den direkten Kontakt zu ihrem Star.

    Die musikalische Leitung hat Lillo Scrimali, der bereits bei den MTV-Unplugged-Konzerten von Max Herre und den Fantastischen Vier die musikalischen Zügel in der Hand hielt. Seine Mischung aus Rap und Pop, kurz „Raop“, im neuen ungewohnten akustischen Sound machen Spaß, nur Cro alias Carlo Waibel bleibt cool, fast schüchtern. Dafür lieben ihn die Fans noch mehr.

    3sat präsentiert den Rapper mit den Höhepunkten des Konzerts mit Hits wie „Hi Kids“, „Allein“, „Ein Teil“, „Jeder Tag“, „Easy“, „Bye Bye“, „Du“ und „Jetzt“.


    16:00
    Westernhagen: MTV Unplugged
    Volksbühne, Berlin, Deutschland, 2016

    Am 16. und 17. Juli 2016 lädt Marius Müller Westernhagen ins Theater: Die Berliner Volksbühne wird Schauplatz seines MTV-Unplugged-Konzerts, inszeniert von Regisseur Fatih Akin.

    Begleitet wird die Rocklegende Westernhagen von seiner Tochter Mimi und weiteren musikalischen Gästen wie Udo Lindenberg und Selig-Sänger Jan Plewka. „Knorrig, rührend und berührend“, so die "laut"-Kritik, präsentiert sich Westernhagen in bester Laune.

    „Runde Sache“, urteilt das Fachmagazin "Audio", und "Good Times" schreibt: “Wer sich wie Westernhagen aus einem riesigen Fundus an Hits bedienen kann, der hat natürlich keine Schwierigkeiten, einen Konzertabend auf höchstem Niveau zu bestreiten. Dennoch ist es immer wieder überraschend wie er zwischen Hits wie 'Johnny W.', 'Sexy', 'Freiheit' und 'Willenlos' verborgene Edelsteine wie 'Willst du tanzen' oder das wunderschöne 'Liebeswahn' einstreut.“

    Ein Höhepunkt des Konzerts ist die Interpretation seiner Hymne „Freiheit“, die kammermusikartig reduziert gespielt, für Gänsehaut sorgt. 3sat präsentiert den kantigen Superstar mit den Höhepunkten seines MTV Unplugged-Konzerts.


    17:15
    Peter Maffay: MTV Unplugged
    Steintor-Varieté, Halle an der Saale, Deutschland, 2017
    Anfang August 2017 steht Peter Maffay im Rahmen seines MTV-Unplugged-Konzerts an drei Abenden auf der Bühne des Steintor-Varietés in Halle und präsentiert das Beste aus 40 Jahren.

    Eingeladen hat er musikalische Gäste wie die Singer-Songwriter Johannes Oerding und Phillip Poisel, Jennifer-Rostock-Sängerin Jennifer Weist, Pop-Ikone Katie Melua, den Perkussionisten Ray Cooper und die Common-Linnets-Frontfrau Ilse DeLange mit Gitarrist.

    Gedämpftes Licht, Teppiche auf dem Boden und ein Sternenhimmel unter der Decke des quadratischen Saals zaubern eine besondere Atmosphäre in das altehrwürdige Steintor-Varieté. 1868 als Reithalle gebaut, wird das Gebäude ab 1884 bereits zeitweise vom Stadttheater genutzt und ist danach ständige Spielstätte für Varieté-Programme und Operetteninszenierungen. Auch Kino- und Ringkampfvorführungen finden hier statt. Bis heute wird das Gebäude, das im Inneren weitgehend dem restaurierten Zustand von 1889 entspricht, für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

    Peter Maffay hat seine Band um sich herum versammelt, und das Publikum hat beste Sicht auf alles, was passiert. Begleitet wird er von den Gitarristen Carl Carlton, Peter Keller, JB Meijers, dem Schlagzeuger Bertram Engel, Bassist Ken Taylor, Pianist Pascal Kravetz und dem 75-jährigen legendären Perkussionisten Ray Cooper, der sonst mit Weltstars wie Eric Clapton und Elton John auf Tour geht.

    Dazu kommen Streicher, Bläser und ein Background-Chor, kurz: alles, was man braucht, um ein besonderes Konzert zu veranstalten. „Ich habe Lust, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das passt in unsere Zeit, und das passt in unser Leben. Kein Schnickschnack, keine Umwege, sondern eine klare Ausrichtung auf das, was wichtig ist,“ sagt Peter Maffay über sein Unplugged-Projekt, mit dem er ab Februar 2018 auf Tour gehen wird.


    18:45
    The Rolling Stones: Sticky Fingers
    Fonda Theatre, Hollywood, Los Angeles, USA, 2015

    Am 20. Mai 2015 spielen die Rolling Stones einen lange geheim gehaltenen Auftritt im Fonda Theatre in Los Angeles. Auf dem Programm stehen alle Songs des 1971-er Albums „Sticky Fingers“.

    Dass das Konzert mit „Start Me Up“ beginnt, ein Song der nicht auf Sticky Fingers zu finden ist, geht auf Mick Jagger zurück, der dem Konzert noch ein paar Umdrehungen mehr verschaffen will und gleich noch „Jumpin´ Jack Flash“ von 1968 einbaut, zur Freude der Fans.

    Mit „Sticky Fingers – Live“ präsentieren die Stones endlich auch die Songs, die seltener auf ihren Konzerten gespielt werden, wie das stimmungsvolle Unplugged-Juwel „Wild Horses“, den urigen Blues „You Gotta Move“ oder das jazzige „Can´t You Hear Me Knocking“. Und wenn Keith Richards auf seiner Telecaster „Brown Sugar“ anstimmt, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr.

    Mit dieser Veröffentlichung präsentieren die Stones die fünfte Folge aus ihrer Serie „From the Vault“, die entsteht, als die Live-Archive der Band nach unveröffentlichten Aufnahmen durchsucht werden.

    Das intime Konzert im Fonda Theatre hebt sich wohltuend von den gigantischen Open-Air-Shows der Band ab und ist zugleich der Beginn ihrer zweimonatigen „Zip Code“-Tour durch Nordamerika.


    20:00
    Udo Lindenberg: Live - Stärker als die Zeit
    Red Bull Arena, Leipzig, Deutschland, 2016
    Am 26. Juni 2016 spielt Udo Lindenberg in Leipzig sein Abschlusskonzert der "Stärker als die Zeit"-Tour und präsentiert eine bunte Revue mit Schiffen, Aliens, dem Panikorchester und Gästen.

    Udo ist in Topform, die Skinny Jeans sitzen, und als maritimer Kapitän begrüßt er auf der Bühne Kids on Stage, Clueso, Josephin Busch, Till Brönner, Stefanie Heinzmann und viele andere mehr. Eine Mischung aus Theater, Comic, Musical, Tanz und Rock 'n' Roll.

    "Der Dealer bringt das Udopium", schreibt die "laut"-Kritik treffend, und das Publikum lässt sich vom Oberhaupt der Panikfamilie gerne verführen. Für fast zwei Stunden sind hier alle stärker als die Zeit.

    Das gleichnamige Studioalbum erscheint am 29. April 2016, rund zwei Wochen vor seinem 70. Geburtstag, und erreicht mühelos Platz 1 der Hitparade. "Lindenberg hat an diesem Album so akribisch wie lange nicht mehr an einem neuen Album gearbeitet", schreibt "Spiegel Online". Er holt sich Gasttexter wie den Pop-Literaten Benjamin von Stuckrad-Barre, Simon Triebel von der Band Juli und Tobias Kuhn mit ins Boot. Für das Titelstück "Stärker als die Zeit" nutzt Lindenberg das musikalische Leitthema aus dem „Paten“ und holt sich dafür die Genehmigung von den Erben des Komponisten. Aufgenommen wird der Song in den legendären Abbey Road Studios in London, zusammen mit einem 60-köpfigen Orchester.

    „'Stärker als die Zeit' ist Udos 'Casablanca', seine 'Ewige Jugend'. Er singt gravitätische Balladen und Songs mittleren Tempos, das Piano schmalzt gemütvoll, die Gitarren zerren getragen, alles ist Rückschau, Bilanz und Wehmut, man hat jede Melodie irgendwo schon gehört," schreibt der "Rolling Stone", und "Spiegel Online" konstatiert: "Sehr analog, mit sehr viel Wärme und Tiefe, werden die Songs als im besten Sinne zeitlos inszeniert. Passend zu Lindenbergs Stimme, die fast so warm und mitreißend wirkt, wie ganz am Anfang seiner Karriere. (…) Das Land hat inzwischen verstanden, dass es einen wie Udo Lindenberg kein zweites Mal geben wird – und man ihn besser feiert, solange er noch da ist."

    3sat feiert den berühmtesten Hutträger Deutschlands und präsentieret die Höhepunkte seines Konzerts in Leipzig mit Liedern wie "Mein Ding", "Cello", "Straßenfieber", "Gegen die Strömung", "Bis ans Ende der Welt", "Sonderzug nach Pankow" und viele andere mehr.


    21:45
    Metallica: Français Pour Une Nuit
    Amphitheater Nîmes, Frankreich, 2009
    Am 7. Juli 2009 spielen Metallica im Rahmen ihrer "World Magnetic Tour" ein legendäres Konzert vor historischer Kulisse: Im Amphitheater im Nîmes sind die Legenden für eine Nacht Franzosen.

    1981 in Los Angeles gegründet, gehören die neunmaligen Grammy-Gewinner mit über 100 Millionen verkaufter Alben zu den erfolgreichsten Metal-Bands der Welt. 1990 macht das Gitarrenriff von „Enter Sandman“ und die Hymne „Nothing Else Matters“ die Band weltberühmt.

    Die aktuelle Besetzung um James Hetfield, Gesang und Gitarre, Kirk Hammett, Gitarre, Robert Trujillo, Bass, und Lars Ulrich, Schlagzeug, gehört zu den einflussreichsten Metals-Bands weltweit. Für Korn-Sänger Jonathan Davis ist Metallica seine Lieblingsband, da sie „immer ihren eigenen Weg gegangen und heute noch relevant ist“.

    Im Herbst 2017 passieren aber auch andere Dinge als Musik: Metallica stellen ihre erste offizielle Modekollektion vor, Sänger James Hetfield zieht in ein Bergdorf nach Colorado, versucht sich als Imker und geht auf die Jagd. Gitarrist Kirk Hammett hat gerade seine erste eigene Horror- und Sci-Fi-Art-Ausstellung im Peabody Essex Museum in Salem, Massachusetts, kuratiert und der dänische Schlagzeuger Lars Ulrich wird von Prinz Frederik von Dänemark im Juni 2017 für seine Verdienste um die Musik zum Ritter geschlagen, während der zwölfjährige Sohn Tye von Bassist Robert Trujillo bei Korn als Bassist aushilft.


    23:00
    Rammstein: Live from Madison Square Garden
    Madison Square Garden, New York, USA, 2010
    Am 11. Dezember 2010 spielen Rammstein im Rahmen ihrer „Liebe ist für alle da“-Tour im Madison Square Garden und begeistern 18 000 Fans. Das Konzert ist in 30 Minuten ausverkauft.

    Die aufwendig inszenierte Show präsentiert neben Feuer, Flammen, Rauch und Licht einen Querschnitt durch das Repertoire der Berliner Band. „Das sollte man gesehen haben“, urteilt „laut.de“.

    Rammstein haben ihre musikalischen Wurzeln in der DDR. Gitarrist Paul Landers, Keyboarder Flake Lorenz und Schlagzeuger Christoph Schneider spielen vor Rammstein in der Berliner Band „Feeling B“. Ihre Kunst ist der Gegenentwurf zum DDR-Staat: Sie spielen Punk-Musik mit systemkritischen Texten, wenden sich später auch der Mittelalter-Musik zu und gehören im Gegensatz zu den braven Bands zu den sogenannten „anderen“ Bands. 1993 wollen Landers, Lorenz und Schneider einen anderen Sound und schließen sich Ende 1993, Anfang 1994 einem neuen Projekt an, dass sich später Rammstein nennen wird. Bassist Oliver Riedel kommt aus der Berliner Band „Inchtabokatables“ dazu, Gitarrist Richard Z. Kruspe und Sänger Till Lindemann kennen sich aus der DDR-Band „First Arsch“.

    Anders als viele Bands aus dem Berlin der frühen 1990er-Jahre suchen Rammstein einen eigenen Stil, der sich vom Mainstream aus den USA und Großbritannien absetzt. Keyboarder Flake Lorenz sagt dazu in einem Interview mit dem ZDF: „Den Stil haben wir gefunden, indem wir alle genau wussten, was wir nicht wollen. Und wir wollten genau nicht amerikanische Funky-Musik machen oder Punk eben oder irgend so was, was wir gar nicht können. Wir haben gemerkt, dass wir nur diese Musik können, die wir auch spielen. Und die ist halt mal sehr einfach, stumpf, monoton.“


    0:00
    The Bee Gees: One for All
    National Tennis Centre, Melbourne, Australien, 1989

    Im Rahmen der „One for All World Tour“, gastieren die Bee Gees am 17. und 18. November 1989 in Melbourne. Barry, Robin und Maurice präsentieren alle Hits vor ihren begeisterten Fans.

    Anfang 1988 arbeiten die Bee Gees an ihrem neuen Album „One“. Nach dem tragischen Tod ihres Bruders Andy im März 1988, stoppen die Brüder monatelang alle Aktivitäten, beenden die Aufnahmen im Frühling 1989 und starten am 10. April 1989 ihre Welttournee in Tokyo.

    Aus ihrem Heimatland England wandert die Familie Gibb 1958 nach Australien aus. Barry, Robin und Maurice treten als Familientrio in Fernsehshows auf und veröffentlichen 1965 ihre erste Langspielplatte, die kein Erfolg wird.

    Im September 1966 erscheint die Single „Spicks and Specks“ und wird ein Hit in Australien. Doch Familie Gibb ist da schon zurück auf dem Weg nach England, wo die weltweite Karriere 1967 mit Songs wie „New York Mining Disaster 1941“ und „To Love Somebody“ beginnt. Mit über 220 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Brüder Barry, Robin und Maurice Gibb zu den erfolgreichsten Pop-Bands der letzten 50 Jahre. Sie werden mit allen wichtigen musikalischen Ehrungen ausgezeichnet, darunter mehrere Grammy-Awards und die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame.

    Nach dem Tod von Maurice Gibb im Jahr 2003 und Robin Gibb im Mai 2012, ist Barry Gibb der letzte noch lebende Bee Gee.


    1:15
    Jeff Lynne's ELO: Wembley or Bust
    Wembley Stadium, London, Großbritannien, 2017
    Im Juni 2017 begeistert Jeff Lynne das ausverkaufte Wembley Stadium in London mit seinem Electric Light Orchestra und Hits auf einer futuristischen Bühne unter einem leuchtenden Raumschiff.

    60 000 Zuschauer feiern den in Birmingham geborenen 69-jährigen Musiker, der 1971 das Electric Light Orchestra gründet. Sein Ziel ist es „dort weiterzumachen, wo die Beatles mit „I Am the Walrus“ aufhörten: Er vereint klassische Musik und Unterhaltungsmusik.

    1972 hat Jeff Lynne mit „10538 Overture“ seinen ersten UK-Top-10-Hit, macht sich später als Produzent einen Namen und gründet 1988 zusammen mit George Harrison, Bob Dylan, Tom Petty und Roy Orbison die Supergruppe „Traveling Wilburys“.

    Im September 2014 steht Jeff Lynne nach 28 Jahren wieder live auf einer Bühne: Im Londoner Hyde Park bereiten ihm 50 000 Fans ein triumphales Comeback. 2015 folgen sein neues Album „Alone in the Universe“ und im Juni 2017 sein großer Auftritt im Wembley Stadium - natürlich mit Sonnenbrille, die er oftmals auch innerhalb von Gebäuden trägt. Seit 2014 trägt Jeff Lynne die Ehrendoktorwürde der Birmingham City University.


    2:45
    Eagles: Farewell I Tour - Live from Melbourne
    Rod Laver Arena, Melbourne, Australien, 2004
    Im November 2004 stehen die Eagles ohne Gitarrist Don Felder als Quartett an drei Abenden in Melbourne auf der Bühne. Die begeisterten Fans erleben alle Hits in gewohnt perfektem Sound.

    Angekündigt als erste Abschiedstour, wollen die Eagles gar nicht goodbye sagen. „Je länger das dauert, klingen die Songs immer besser. Indem wir es 'Farewell 1' nennen bedeutet es, dass 'Farewell 2' bald folgen wird,“ sagt damals Glenn Frey, der 2016 stirbt.

    Don Felder, 2001 von den Eagles gefeuert, wird in Melbourne durch Steuart Smith ersetzt, der sich bei den Soli sehr nahe an Felder orientiert. „Mit 35 hätte ich nie geglaubt, dass wir immer noch auf der Bühne stehen würden und solche Konzerte wie dieses geben, vor so vielen Zuschauern", erzählt Don Henley in einem Interview am Ende des Auftritts.

    Die Setlist bietet Songs der Supergruppe und Solostücke, die in Melbourne ein nahtloses Gesamtwerk präsentiert. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Don Henley und Glenn Frey als verbitterte Feinde gegenüberstehen.


    4:00
    John Mellencamp: Plain Spoken - Live in Chicago
    Chicago Theatre, Chicago, Illinois, USA, 2015
    2014 veröffentlicht John Mellencamp sein 22. Studioalbum "Plain Spoken", dass er ab Januar 2015 auf einer Tour durch die USA und Kanada vorstellt. Im Februar 2015 spielt er in Chicago.

    Geboren 1951 in den USA, hat Mellencamp eine schwierige Kindheit und Jugend. Er kommt mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt, wird mit 19 Jahren zum ersten Mal Vater und geht mit 24 Jahren nach New York, ohne Aussicht auf einen Job. Eines weiß er: Er will Musiker werden.

    Der Agent von David Bowie verschafft Mellencamp einen Plattenvertrag, doch das 1976-er Debüt wird ein Flop. Mellencamp ist verärgert, weil sein Agent den Musiker auch noch in "Johnny Cougar" umbenennt. Er zieht 1977 für einige Monate nach England und landet zurück in den USA 1982 mit „Jack & Diane“, dem ersehnten Nummer-eins-Hit.

    Immer noch als John Cougar Mellencamp unterwegs, schafft er 1983 mit "Pink Houses" seinen größten Hit und entdeckt ab Mitte der 1980er-Jahre den Folk-Rock für sich. Er thematisiert in seinen Liedern nun die Probleme der amerikanischen Land- und Kleinstadtbevölkerung.

    Zusammen mit Willie Nelson organisiert er die jährliche Benefizveranstaltung "Farm Aid", bei der unter anderen auch Neil Young auftritt. Aus dem Unterhaltungsmusik-Rocker wird ein ernsthafter Musiker, der mit 37 Jahren zum ersten Mal Großvater wird und von einem Frauenmagazin zum "Sexiest Grandfather Alive" gewählt wird. Ab 1987 nutzt er akustische Instrumente wie Geige und Akkordeon und beeinflusst mit diesem neuen Sound Musiker wie Sheryl Crow und Bruce Springsteen.

    Nach einem Herzinfarkt ernährt er sich vegetarisch, interpretiert 2003 auf seinem Album „Trouble No More“ amerikanische Folklore-Lieder von Woody Guthrie und entwickelt sich zum politischen Liedermacher. Sein 2007-er Album „Freedom's Road“ ist sein Kommentar zur politischen Lage im Stil der amerikanischen Protestsongs.

    Mellencamp selbst nennt seinen Stil nun selbst „American Folk, so wie es ihn immer gegeben hat“, und nimmt sein 2010-er Album „No Better Than This“ mit nur einem einzigen Raummikrofon auf einer alten Tonbandmaschine auf.

    3sat präsentiert das Chicago-Konzert des schillernden Singer-Songwriters, der sich inzwischen wieder John Mellencamp nennt und zusammen mit Madonna 2008 in die Rock and Hall of Fame aufgenommen wird, mit seiner kraftvollen Mischung aus Blues, Country, Rockabilly und Folk-Rock und seinen großen Hits.


    5:00
    In memoriam Tom Petty: Live from Gatorville
    Stephen C. O'Connell Center, Gainesville, Florida, USA, 2006
    Am 2. Oktober 2017 stirbt Tom Petty mit 66 Jahren an einem Herzstillstand in Malibu. Für den "Rolling Stone" ist er einer der 100 größten Musiker und besten Songwriter aller Zeiten.

    Man bringt Tom Petty noch lebend ins Krankenhaus, doch er stirbt wenig später, umgeben von seiner Familie, seinen Bandmitgliedern und Freunden. Wenige Tage zuvor stand er in Los Angeles noch auf der Bühne, für November waren Konzerte in New York angekündigt.

    Im Dezember 2016 sagt Tom Petty dem "Rolling Stone" in einem Interview: „Wir sind alle schon in den hohen 60ern. Ich will mein Leben nicht auf Tour verbringen.“

    Tom Petty und die Heartbreakers haben gerade den 40. Jahrestag ihres Debütalbums gefeiert und proben Ende 2016 für ihre neue Tour. „Wir schütteln den Rost ab“, sagt Tom Petty, „aber ich würde lügen, wenn ich nicht sage, dass es unsere letzte große Tour werden könnte. Ich habe eine Enkelin, und die will ich so oft wie möglich sehen."

    Tom Petty ist einer der größten Künstler der Musikgeschichte. 2002 werden er und seine Heartbreakers in die „Rock and Hall of Fame“ aufgenommen. 1976 gründet er "Tom Petty & the Heartbreakers", geht 1987 mit Bob Dylan auf Welttournee und spielt im September als dessen Vorgruppe vor 80 000 Zuschauern in Ost-Berlin.

    Im Frühjahr 1988 arbeitet George Harrison in Bob Dylans Studio. Zufällig sind Jeff Lynne, Roy Orbison und Tom Petty in der Nähe, komponieren und nehmen zusammen an einem Tag den späteren Hit „Handle with Care“ auf und gründen die Supergruppe „The Traveling Wilburys“.

    Ein Jahr später ist Tom Petty auf dem Höhepunkt seiner Karriere: Er komponiert Hits wie „I Won´t Back Down“, „Free Fallin´“ und eine Coverversion des Byrds-Stücks „Feel a Whole Lot Better“, die mehrfach mit Platin ausgezeichnet wird. Im gleichen Jahr wird Tom Petty für seine Arbeit mit den Traveling Wilburys mit einem Grammy-Award ausgezeichnet. Auch im Kino und im Fernsehen kann man Tom Petty erleben: An der Seite von Kevin Costner im Film „Postman“ (1997) und als Zeichentrickfigur in einer Folge der "Simpsons".

    3sat präsentiert den unvergessenen Superstar in einem Konzert in seiner Heimatstadt Gainesville, Florida.



    OT On
    Nur noch heute 31.12.2017 bei ARTE Concert - Eric Clapton bei der Baloise Session (81 Min.)
    Code:
    https://arteconcert-vh.akamaihd.net/i/am/concert/072000/072900/072987-001-A_0_VO_AMM-CONCERT-NEXT_XQ.n7gDluv4I.smil/master.m3u8
    OT Off
    Geändert von Fellfresse (31.12.2017 um 05:40 Uhr)

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    6:00
    zdf@bauhaus: Lions Head
    Live-Musik mit Lions Head

    Songliste
    Begging
    Hall & Oates
    See you
    Hostage
    4 the night
    PIMP
    So mean
    When I wake up
    True love
    Golden
    Discostrand

    Mit seinem Projekt Lions Head porträtiert Sänger Ignacio "Iggy" Uriarte die Geschichten des Lebens mit Groove, Charme und einem positiven Vibe.

    Lions Head verbindet nicht nur pulsierende Beats mit authentischem Songwriting - Iggy vermischt für seinen modernen Pop leichtfüßig elektronische Loops mit folkigen Gitarren, treibende Rhythmen mit melodiösen Hooks.

    Der gebürtige New Yorker Iggy beginnt mit zehn Jahren Klavier zu spielen und bringt sich später weitere Instrumente wie Gitarre, Bass und Schlagzeug selbst bei. Im Kinderchor der New Yorker Metropolitan Opera kann Iggy sein Talent nicht nur ausbauen, sondern bekommt frühzeitig auch Disziplin und Professionalität eingeimpft: "Ich lernte damals viel über die Grundlagen der Musik, was sich nicht nur stark auf mein Songwriting auswirkte. Von Beginn an habe ich Musik und Performance als Einheit betrachtet - das hat mein Verständnis von Popmusik nachhaltig geprägt."

    Iggy spielt in verschiedenen Bandprojekten und schreibt kommerzielle Werbe-Jingles. Als kreativer Globetrotter zieht der gebürtige New Yorker durch Europa, wo er nach Zwischenstopps in London, Madrid, Rom, Wien, Hamburg und Berlin letztlich in München landet.

    Gleich mit seiner ersten Single "Begging" landet Lions Head einen Hit. Er spielt im Vorprogramm von Joris und Milky Chance, sodass Lions Head auf zahlreichen Festivalbühnen und einer ausverkauften Clubtour für Begeisterung sorgen kann. Seine Single "When I Wake Up" ist mit über 10.000 Radio-Plays nicht nur ein Liebling der deutschen Radiolandschaft, sondern mausert sich mit über 5 Millionen Streams zum Online-Hit.

    Im geschichtsträchtige Bauhaus in Dessau gibt Lions Head für die Reihe "zdf@bauhaus" ein Konzert in einem intimen Rahmen vor Live-Publikum. Präsentiert werden die Konzerte von Moderator Jo Schück.


    6:45
    Norah Jones: Live at Ronnie Scott's
    London, Großbritannien, 2017

    Songliste
    Don't Be Denied
    After the Fall
    Sinkin' Soon
    Out on the Road
    Day Breaks
    Tragedy
    Little Broken Hearts
    Don't Know Why

    Im Herbst 2017 tritt die amerikanische Sängerin und Pianistin Norah Jones an vier Abenden im legendären Londoner "Ronnie Scott's Jazz Club" auf, begleitet von Bass und Schlagzeug.

    Die mehrfache Grammy-Preisträgerin verzichtet auf jeden Glamour und zieht die Zuhörer mit ihren Kompositionen und ihrer unvergleichlichen Stimme in den Bann. Keine Solos, keine Übertreibungen, Norah Jones überzeugt mit zeitlosen Songs auf engstem Raum.

    Auf dem Programm des Konzerts in dem 1959 eröffneten Club, in dem die letzten Auftritte von Jimi Hendrix stattfanden, stehen große Hits wie "Don't Know Why", "Out on the Road" und "After the Fall", aber auch der Neil-Young-Coversong "Don't be Denied", den die Tochter des indischen Sitar-Virtuosen Ravi Shankar hypnotisch interpretiert, stilsicher begleitet vom Bassisten Chris Thomas und Schlagzeuger Brian Blade.

    Geboren am 30. März 1979 in Brooklyn, New York, lernt Norah Jones früh Klavier spielen, erhält schon während der Schulzeit Preise für Gesang und Kompositionen und wird 2003 für ihr Album "Come Away With Me" mit fünf Grammy Awards ausgezeichnet. 2007 gibt sie ihr Schauspieldebüt im Roadmovie "My Blueberry Nights" des Regisseurs Wong Kar-Wai.


    7:30
    Foreigner: Live - 40th Anniversary
    Kongresszentrum Luzern, Schweiz, 2017

    Songliste
    Overture
    Blue Morning, Blue Day
    Cold as Ice
    Waiting for a Girl Like You
    When It Comes to Love
    Say You Will
    Double Vision
    Hot Blooded
    Urgent
    Feels Like the First Time
    I Wanna Know What Love Is

    Im Mai 2017 starten Foreigner ihre "40th Anniversary Tour" mit zwei ausverkauften Konzerten im schweizerischen Luzern, begleitet vom 21st Century Symphony Orchestra und Chor.

    Gründungsmitglied Mick Jones hat mit dem Komponisten Dave Eggar die beliebtesten Foreigner-Songs neu arrangiert und zusammen mit Dirigent Ernst van Tiel für das 58-köpfige Orchester und den 60-köpfigen Chor eingerichtet. Die Fans sind begeistert.

    Das 21st Century Symphony Orchestra ist eines der größten Orchester der Schweiz und spezialisiert auf Filmmusik. 2007 arbeiten die Musiker zusammen mit dem Komponisten Howard Shore und gehen 2008 mit der kompletten Live-Aufführung seiner "Der Herr der Ringe"-Filmmusik auf Welttournee. Daran anschließend folgen Tourneen mit der Musik der Blockbuster "Fluch der Karibik" und "Star Trek".

    "Juke Box Hero", "Cold as Ice" und "I Want to Know What Love Is" sind nur drei Beispiele für Foreigner-Welthits, die sich 1976 in New York um Gitarrist Mick Jones und Sänger Lou Grammatico aka Lou Gramm formieren. Gleich die ersten beiden Alben "Foreigner" und "Double Vision" machen aus der Band in den USA die Stars des Mainstream-Rocks. Mit ihrem vierten Album "4" schaffen sie auch den internationalen Durchbruch, und 1984 stürmt die Single "I Want to Know What Love Is" alle Hitparaden. Ende der 1980er-Jahre glaubt Lou Gramm an einen Soloerfolg und verlässt die Band. Reumütig kommt er 1994 zurück, aber die Musikszene hat sich verändert: Grunge und Britpop bestimmen nun die Hitparaden. 2003 verlässt Sänger Lou Gramm die Band ein zweites Mal und wird zwei Jahre später vom Ex-Hurricane-Shouter Kelly Hansen ersetzt, der sich schnell zur neuen Stimme Foreigners entwickelt.


    8:30
    Marillion: All One Tonight
    Royal Albert Hall, London, Großbritannien, 2017

    Songliste
    Living in Fear
    The Leavers
    The Space
    The Great Escape
    Easter
    Man of a Thousand Faces
    The Leavers (Reprise)

    Text zuklappen
    Ein königliches Progressive-Rock-Konzert erlebt die Royal Albert Hall am 13. Oktober 2017: Die Band Marillion präsentiert einen Querschnitt ihres Werks in einem atemberaubenden Konzert.

    Schon kurz nach der Ankündigung ist das Konzert ausverkauft. Fans aus aller Welt wollen dabei sein, denn der charismatische Sänger Steve Hogarth und seine Musiker versprechen ein großes Konzerterlebnis mit allen Mitteln der Bühnen-, Projektions- und Lichttechnik.

    Während im ersten Teil des Konzerts die Songs des Albums "F.E.A.R." im Vordergrund stehen, präsentiert die Band im zweiten Teil ausgewählte Songs aus der Post-Fish-Ära. Unterstützt werden sie dabei von einer Streicher-Gruppe, einer Flötistin und einem Hornisten.

    1979 im englischen Aylesbury gegründet, wird die Band maßgeblich von Sänger Derek William Dick geprägt, der ab 1981 dabei ist und mit seinem Spitznamen "Fish" und dem Hit "Kayleigh" 1984 weltbekannt wird. Marillion klingen in dieser Zeit manchmal wie Genesis und Fish wie Peter Gabriel, was der Band den Beinamen "die zweitbesten Genesis aller Zeiten" einbringt.

    Im September 1988 steigt Fish aus. Er arbeitet an seiner Solokarriere, und Marillion beginnen mit dem Sänger Steve Hogarth ganz von vorn. Der Neo-Prog der ersten Jahre weicht einer am Mainstream orientierten Rock- und Popmusik mit Anklängen an U2, R.E.M. und die Beatles. Die Band verabschiedet sich von den großen Melodiebögen, eingebettet in fette Keyboard-Sounds, und legt nun Wert auf atmosphärische Geschlossenheit, der oft als New-Art-Rock bezeichnet wird.


    9:30
    Yes: Live at the Apollo
    O2 Apollo, Manchester, Großbritannien, 2017

    Songliste
    Cinema
    Perpetual Change
    Hold On
    I've Seen All Good People
    Lift Me Up
    Changes
    Owner of a Lonely Heart
    Roundabout

    2017 passiert das Unerwartete: Yes feiern die Wiedervereinigung mit spektakulären Konzerten im ganzen Königreich zum 50. Band-Geburtstag. Sänger Jon Anderson übertrifft alle Erwartungen.

    Natürlich spielen Yes ihren 1983er-Megahit "Owner of a Lonely Heart" so frisch wie vor 35 Jahren. Keyboarder Rick Wakeman steht hinter einer respektablen Keyboard-Burg, eingehüllt in einen königlichen Umhang, und verleiht dem Konzert so etwas Majestätisches.

    Der hier spielenden Yes-Besetzung mit Gründungsmitglied Jon Anderson (Gesang, Gitarre, Harfe), Trevor Rabin (Gitarre, Gesang), Rick Wakeman (Keyboards), Lee Pomeroy (Bass) und Lou Molino III (Drums) steht die zweite aktuelle Yes-Formation gegenüber. Sie besteht aus dem Gitarristen Steve Howe und Schlagzeuger Alan White, beides keine Gründungsmitglieder, aber schon seit Urzeiten dabei.

    1969 erscheint mit "Yes" das Debütalbum, geprägt vom Psychedelic Rock im Stil von The Who, den Beatles und Pink Floyd. Mit dem Einstieg des Gitarristen Steve Howe in die Band werden die Kompositionen länger und vielschichtiger. Jon Andersons hohe Stimme und das Solo-orientierte Bass-Spiel von Chris Squire machen den neuen Sound komplett. Yes schaffen 1971 den großen Durchbruch und definieren die Maßstäbe des Progressive Rock. Als dann noch Rick Wakeman als neuer Keyboarder dazustößt, ist die Traumbesetzung komplett. Er sorgt für die klassischen Elemente bei Yes.

    Die Punkwelle macht Yes Ende der 1970er-Jahre zu schaffen: Progressive Rock ist nicht mehr gefragt, Yes versuchen sich an kürzeren Arrangements, und die Spannungen in der Band nehmen zu. 1979 verlassen Sänger Jon Anderson und Keyboarder Rick Wakeman die Band. Ab Ende der 1980er-Jahre gibt es zwei Yes-Bands, die sich vor Gericht um die Namensrechte streiten. 1991 raufen sich beide Lager zusammen und gehen mit allen acht Mitgliedern auf eine Welttournee, doch der Burgfrieden hält nicht lange. Bis heute stehen sich zwei Yes-Formationen gegenüber.

    Am 27. Juni 2015 stirbt Gründungsmitglied und Bassisten-Legende Chris Squire an Leukämie. Er kann die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame am 7. April 2017 nicht mehr miterleben.


    10:30
    Steven Wilson: Home Invasion
    Royal Albert Hall, London, Großbritannien, 2018

    Songliste
    Nowhere Man
    Pariah
    People Who Eat Darkness
    Arriving Somewhere but Not Here
    Permanating
    Lazarus
    The Same Asylum as Before
    Song of Unborn
    Blank Tapes
    The Sound of Muzak
    Imperfection
    Speak to Me
    Good Enough
    Swimming Home

    Im März 2018 steht der Brite Steven Wilson drei Tage auf der Bühne der Royal Albert Hall in London und begeistert das Publikum mit seiner Musik und der multimedialen Inszenierung.

    Für die britische Presse ist Wilson der erfolgreichste britische Musiker, dessen Name niemand kennt. Der Prog-Rock-Avatar präsentiert überraschende Arrangements, große Melodien und die Gastsängerin Ninet Tayeb, die zu einem unvergesslichen Konzert beiträgt.

    Geboren 1967 in Kingston upon Thames, London, wird Steven Wilson 1987 als Gründer, Sänger, Gitarrist und Songwriter der Progressive-Rock-Band Porcupine Tree bekannt. Er arbeitet als Produzent von Marillion, King Crimson und Emerson Lake & Palmer und verlegt auf seinem Platten-Label "Headphone Dust" Kleinstauflagen. Seit 2010 konzentriert sich Wilson auf seine Solokarriere und widmet sich vor allem Coverversionen seiner musikalischen Vorbilder ABBA, The Cure, Prince und Donovan.

    2013 nimmt Wilson sein drittes Soloalbum auf und engagiert dafür den legendären Produzenten Alan Parsons. Sein aktuelles Album "To the Bone" erscheint im August 2017 und steigt auf Platz 2 der deutschen Charts ein. Musikalisch lässt sich Wilson auch hier nicht eindeutig zuordnen: Ob Artrock, Ambient, New Age, Jazz Rock oder zeitgenössische Musik, der Brite steht über den Stilen.

    Mit der israelischen Sängerin Ninet Tayeb arbeitet Wilson seit 2015 zusammen. Geboren 1983 in Israel, gewinnt sie mit 19 Jahren eine israelische Talentshow, spielt von 2004 bis 2006 die Hauptrolle in einer Telenovela und erreicht 2006 mit ihrem ersten Album "Jechefa" Goldstatus in Israel. International bekannt wird sie 2015 durch ihre erste Zusammenarbeit mit Steven Wilson, die sie 2017 bei "To the Bone" erfolgreich fortsetzen. Im Konzert ist sie bei drei Songs auf der Bühne und versetzt das Publikum in Begeisterung.


    11:30
    Evanescence: Synthesis Live
    Grand Theater, Foxwoods Resort Casino, Ledyard, CT, USA, 2017

    Songliste
    Overture
    Never Go Back
    End of the Dream
    My Heart Is Broken
    Lithium
    Bring Me to Life
    Unraveling (Interlude)
    Lost in Paradise
    My Immortal
    The In-Between

    2017 präsentiert die amerikanische Sängerin, Pianistin und zweifache Grammy-Preisträgerin Amy Lee die Hits ihrer Band Evanescence im neuen Sound, begleitet von einem Sinfonieorchester.

    Der Auftritt in Ledyard, Connecticut, ist Teil ihrer "Synthesis"-Tour mit Konzerten in Nordamerika, Ozeanien und Europa, die im September 2018 zu Ende geht. Nummer-1-Hits wie "Bring Me to Life" und "My Immortal" begeistern genauso wie die neuen Songs.

    "Wir sind keine Gothic-Kids. Unsere Musik ist aus einer Vielzahl von Quellen inspiriert, wir lieben Björk, aber mehr als alles andere stehen wir auf orchestrale Musik", stellt Amy Lee in einem Interview klar. Auch der Vereinnahmung ihrer Musik durch die christliche Musikszene widersetzt sich die charismatische Sängerin, deren Auftritte immer etwas Geheimnisvolles umgibt. Nicht umsonst wählt sie im Gründungsjahr 1995 den Bandnamen "Evanescence", was "Dahinschwinden" bedeutet.

    Geleitet wird das Sinfonieorchester von Susie Benchasil Seiter, die sich in den USA als Dirigentin für Film, TV und Videospiele einen Namen gemacht hat. 2013 arrangiert und dirigiert sie den Soundtrack zu "Star Trek – The Video Game". Jedenfalls kann Amy Lee mit dieser klanggewaltigen Unterstützung ihr Herzensprojekt verwirklichen: die Betonung der Stimme, die Verstärkung der Emotionen und der Geschichten hinter den Songs.

    Evanescence wird 1995 von Amy Lee und Gitarrist Ben Moody gegründet. 2003 hat die Band internationalen Erfolg mit "Fallen". Das Album gewinnt zwei Grammy Awards in den Kategorien "Best New Artist" und "Best Hard Rock Performance", wird mit Platin und Gold in mehreren Ländern ausgezeichnet und ist mit zwei Songs Teil des Soundtracks zum Hollywood-Blockbuster "Daredevil". Mitbegründer Ben Moody verlässt die Band im Herbst 2003. Einige Besetzungswechsel, zwei Alben und eine kreative Auszeit später erscheint im Jahr 2017 "Synthesis".


    12:30
    U2: Live in London
    Abbey Road Studios, London, Großbritannien, 2017

    Songliste
    Beautiful Day
    Lights of Home
    Every Breaking Wave
    13 (There Is a Light)
    With or Without You
    You're the Best Thing About Me
    Stuck in a Moment
    Love Is Bigger than Anything in It's Way
    All I Want Is You

    Seit über 40 Jahren dominieren U2 die Hitparaden und Konzertarenen. 2017 machen sie es eine Nummer kleiner: Sie spielen zusammen mit einem Orchester in den Londoner Abbey Road Studios.

    Natürlich lassen es sich die 22-fachen Grammy-Gewinner nicht nehmen, über den legendären Zebrastreifen zu laufen, den die Beatles einst berühmt gemacht haben. Auf dem Programm stehen Songs des 14. Albums "Songs of Experience" und einige der großen Hits.

    Bono beginnt das Konzert mit einem fast demütigen Gang durch die Gänge des Studios bis zum Konzertsaal. Hier haben viele Musikgeschichte geschrieben: die Beatles, Pink Floyd, Amy Winehouse und andere mehr.

    "Das ist schon etwas maßlos von uns", kommentiert Bono den Einsatz von einem kompletten Orchester und einem Chor. "Schon als 20-Jährige spielten wir vor 70 000 Zuschauern, aber diese seltene Intimität von Abbey Road schüchtert uns schon ein", sagt Bono vor dem Konzert. Doch dann beginnt es, und die Musik zieht das Publikum sofort in ihren Bann. Bono singt zart, verletzlich, fast vergehend und fasziniert das Publikum mit Hits wie "With or Without You", "Stuck in a Moment" und "Lights of Home" im orchestralen Sound.


    13:15
    Sam Smith: Live in London
    Abbey Road Studios, London, Großbritannien, 2017

    Songliste
    I'm Not the Only One
    Too Good at Goodbyes
    Like I Can
    Lay Me Down
    Midnight Train
    Him
    Leave your Lover
    Writing's on the Wall
    One Last Song
    Stay with Me

    Ende 2017 steht Sam Smith auf der Bühne der legendären Abbey Road Studios in London und präsentiert zusammen mit Band, Chor und Streichern ein stilsicheres Best-of-Konzert seiner Hits.

    1992 in einem kleinen Dorf in England geboren, wird Sam Smith schon früh musikalisch von seinen Eltern gefördert. Mit 18 Jahren zieht er nach London, jobbt in einer Bar, arbeitet an Song-Ideen und hofft auf den großen Durchbruch.

    Seine Idole sind Whitney Houston und Chaka Khan. Dann geht alles sehr schnell: 2013 lernt Sam den Songwriter Jimmy Napes kennen. Zusammen veröffentlichen sie im gleichen Jahr seine erste Single "Lay Me Down". Sam arbeitet parallel zusammen mit dem Duo "Disclosure" und schafft im gleichen Jahr mit dem DJ und Produzenten Naughty Boy und dem Song "La La La" den internationalen Durchbruch. Spätestens jetzt gibt es für Sam Smith kein Zurück mehr. Mit der Veröffentlichung seines Debüt-Minialbums "Nirvana" im Oktober 2013 katapultiert sich der Sänger endgültig in den Fokus der Öffentlichkeit. Ganz Großbritannien ist aus dem Häuschen, Sam Smith erhält einen Brit Award.

    Im Mai 2014 bekennt sich Sam Smith zu seiner Homosexualität. In einem Interview aus Anlass der Veröffentlichung seines ersten Soloalbums "In the Lonely Hour" bekennt er, dass sein Album von seiner Liebe zu einem Mann handelt, die nicht erwidert wird. Die tiefe Emotionalität des Songs begeistert Fans und Kritiker: Bei den Grammy Awards 2015 gewinnt Sam Smith vier Auszeichnungen und bedankt sich bei seinem Ex-Freund: "I would like to thank the man that I fell in love with last year – the man who this album is about. Thank you so much for breaking my heart, because you got me four Grammys!"

    Wer Sam Smith bis dahin nicht kennt, hört ihn spätestens beim Kinostart des 24. James-Bond-Films "Spectre". Mit dem Titelsong "Writing's on the Wall" gewinnt Sam Smith 2016 den Oscar in der Kategorie "Bester Song" und widmet ihn der Lesbian-, Gay-, Bisexual- und Transgender-Bewegung.


    14:00
    Jennifer Rostock: Bleibt
    Columbia Halle, Berlin, Deutschland, 2018

    Songliste
    Kopf oder Zahl
    Feuer
    Himalaya
    Irgendwo Anders
    Es war nicht alles schlecht
    Mikrofon
    Ich kann nicht mehr
    Schlaflos
    Irgendwas ist immer
    Deiche
    Wir waren hier
    Hengstin
    Alles cool
    Haarspray

    Nach zehn Jahren und einer Best-of-Tour machen Jennifer Rostock nicht Schluss, sie machen Pause. Die Band um die stimmgewaltige Frontfrau Jennifer Weist haut noch einmal auf die Pauke.

    Vor ihrem Goodbye auf Zeit gibt die Band drei ausverkaufte Konzerte in der Berliner Columbiahalle. Die Band um die Powerfrau und ihren kreativen Kopf, Keyboarder Joe Walter, spielt ein abwechslungsreiches Hit-Programm zwischen krachend laut und bewegend zart.

    Von Rock bis Punk, von Pop bis Elektro, Jennifer Rostock präsentieren eine mitreißende musikalische Bandbreite, getragen von griffigen Texten mit Tiefgang, geprägt von Haltung und garantierter Sofortwirkung.

    Sängerin Jennifer Weist und Keyboarder Johannes Walter wachsen auf der Insel Usedom auf, lernen sich im Kindergarten kennen, spielen zusammen in einer Schülerband und ziehen nach dem Abitur nach Berlin mit dem Ziel, Musiker zu werden. In Berlin lernen sie die drei zukünftigen Bandmitglieder Alex, Christoph und Baku kennen und geben 2007 erste Konzerte in Berliner Clubs. Schnell werden die Plattenfirmen auf die Band aufmerksam, und schon im Februar 2008 erscheint die Debütsingle "Kopf oder Zahl". Es folgen Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 2009 entsteht ein Dokumentarfilm über die Band, und für ihre Liedtexte werden Weist und Walter für den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie "Nachwuchs" nominiert.

    Aufmerksamkeit erregen Jennifer Rostock am 28. Januar 2013 unmittelbar nach dem Auftritt in Hamburg. Die Musiker erklären bei Facebook, dass sie auf den T-Shirts von Besuchern ihrer Konzerte die Namen der Böhsen Onkelz und Frei.Wild nicht lesen wollen. Es folgten Proteste auf Facebook, was zur Folge hat, dass sich die Gruppe in einer zweiten Stellungnahme davon distanziert, dass alle Fans der beiden Gruppen automatisch Nazis seien. Inzwischen hatte sich auch der Bassist der Band Böhse Onkelz, Stephan Weidner, im Fachmagazin "Metal Hammer" zu Wort gemeldet und die Gruppe scharf kritisiert.

    Am 30. August 2016 veröffentlicht die Band auf ihrer Facebook-Seite ein Musikvideo, das sich wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gegen die rechtspopulistische AfD richtet. Das Video wird innerhalb weniger Tage mehrere Millionen Mal angeklickt, und Jennifer Weist erhält daraufhin einen Drohbrief.

    Aufsehen erregt 2016 der Song "Hengstin", der sich stilistisch stark von den meisten Songs der Band abhebt und Feminismus und Gleichberechtigung von Frauen thematisiert. Das Musikvideo zeigt die Sängerin zum Teil unbekleidet. Jennifer Weist sagt dazu in einem Interview: "Ich bin in jedem Video schon halbnackt gewesen und niemanden interessiert's. Dann machst du ein Ding wie 'Hengstin', wo es um Feminismus und starke Frauen im Showgeschäft geht, und da sieht man nix anderes. Wenn du mich im Prinzip am Strand siehst, sehe ich genauso aus. Dann wird eine riesen Diskussion daraus gemacht, das kann man im Vorhinein gar nicht absehen."

    Am 15. November 2017 verkündet die Band einvernehmlich eine Pause unbestimmter Dauer: "Es braucht etwas Luft zum Durchatmen, damit wir uns künftig wieder mit voller Hingabe dem Projekt Rostock widmen können" lässt die Band verlauten - und hinterlässt mit ihrer Musik aus Glam-Punk, Elektro-Pop und Hauptstadt-Rock eine große Lücke.


    15:00
    Samy Deluxe x MTV Unplugged
    Museumsschiff "MS Bleichen", Hamburger Hafen, Deutschland, 2018

    Songliste
    Flagge hissen, Anker lichten
    Zurück zu Wir
    Musik um durch den Tag zu komm'
    Superheld 5
    Von Dir Mama
    Eines Tages
    Poesie Album
    Haus am Meer
    Vorspiel zu Hände hoch
    Hände hoch
    Fantasie
    Blindenschrift
    Sneak Preview

    Im April 2018 ist es endlich so weit: "MTV Unplugged" lädt Rapper Samy Deluxe zum Konzert ein. Damit steht er in einer Reihe mit Stars wie Paul McCartney, Nirvana, Jay Z und Eric Clapton.

    Samy Deluxe überrascht mit ungewöhnlicher Location: Er tritt im Bauch des Museumsschiffs "MS Bleichen" im Hamburger Hafen auf. Unter dem Motto "Flagge hissen/Anker lichten" präsentiert er ein Best-of, begleitet von seiner Band, Streichern, Chor und Gästen.

    Mit an Bord sind jede Menge Weggefährten von Samy Deluxe, unter anderen die Rapper Kool Savas, Megaloh, Jan Delay, Eko Fresh, Max Herre und die Pop-Ikone Nena zusammen mit ihrer Tochter Larissa. Bei 3sat heißt es "Leinen los" für "SaMTV Unplugged"!

    Mit über einer Million verkaufter Tonträger ist Samy Deluxe einer der erfolgreichsten deutschen Rapper. Das Schaffen des 1977 in Hamburg geborenen Musikers dokumentieren mehr als ein Dutzend Alben als Solokünstler und mit Bands wie Dynamite Deluxe und ASD. Am Anfang seiner Karriere pflegt Samy Deluxe in seinen Texten vor allem sein Image als Gangster-Rapper, doch mit der Zeit werden die Lyrics tiefgründiger. Politische Themen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Migrationshintergrund, das Dasein als Künstler und die Suche nach dem Sinn des Lebens verarbeitet der Wortakrobat mit der schnellen Zunge zu gesellschaftsrelevanten Texten. Außerdem ist Samy Deluxe Musikproduzent und Restaurantbesitzer und engagiert sich für benachteiligte Jugendliche.


    16:00
    Herbert Grönemeyer: Tumult - Live
    Radialsystem V, Berlin, Deutschland, 2018

    Songliste
    Sekundenglück
    Der Held
    Bist du da
    Doppelherz
    Mein Lebensstrahlen
    Fall der Fälle
    Stück vom Himmel
    Warum
    Und immer
    Demo
    Zum Meer
    Bleibt alles anders
    Immerfort
    Morgen

    Am 9. November hat das Warten ein Ende: Herbert Grönemeyer ist mit seinem 15. Studioalbum zurück. Vier Jahre hat er sich Zeit genommen und präsentiert mit "Tumult" ein Werk, das Mut macht.

    Hoffnung statt Hass, Verteidigung der Freiheit, miteinander auskommen, noch nie ist es für Grönemeyer so wichtig gewesen, laut zu sein: "Das Land ist nervös, die Zeiten sind nervös, und wir müssen lernen, Haltung zu zeigen, den Mund aufzumachen und laut zu werden."

    "Mein ganzes Album handelt von der Zeit, in der wir uns befinden. Das hat mich inspiriert. Leute wie wir, die nicht morgens bis abends im Internet ihre Meinung abgeben, müssen lernen, anders laut zu werden, entspannt laut zu werden." Aber Herbert Grönemeyer singt auch von dem, was unverändert bleibt: von der Liebe und vom Geliebt werden, vom Glück der kleinen Momente und von der Euphorie des Neuanfangs.

    3sat zeigt das Konzert des 62-jährigen Sängers, Musikers, Komponisten, Dichters und Schauspielers mit seinen neuen Songs und großen Hits.


    17:00
    Sheryl Crow: Live at the Capitol Theatre
    Port Chester, New York, USA, 2017

    Songliste
    Everyday Is a Winding Road
    All I Wanna Do
    My Favourite Mistake
    Run Baby Run
    The First Cut Is the Deepest
    There Goes the Neighborhood
    Leaving Las Vegas
    If It Makes You Happy
    Soak up the Sun
    I Shall Believe

    Am 10. November 2017 beendet die amerikanische Sängerin und mehrfache Grammy-Preisträgerin Sheryl Crow ihre ausverkaufte "Be Myself"-Tour im Capitol Theatre in Port Chester, New York.

    Die Sängerin, Multiinstrumentalistin und Komponistin präsentiert Songs aus ihrem neuen Studioalbum und viele ihrer großen Hits wie "All I Wanna Do", "Run Baby Run", "I Shall Believe", "Leaving Las Vegas" und den Cat-Stevens-Song "The First Cut Is the Deepest".

    Die Karriere der 1962 in Kennett, Missouri, geborenen Sheryl Crow beginnt 1987 mit einem Paukenschlag: Michael Jackson engagiert sie als Background-Sängerin für seine erste Welttournee. Es folgen Chorsänger-Jobs bei den Eagles, bei Rod Stewart und Bob Dylan. 1993 gründet sie ihre eigene Band "Tuesday Music Club" und veröffentlicht ihr Debütalbum mit dem weltweiten Single-Hit "All I Wanna Do". 1995 wird sie mit drei Grammy Awards ausgezeichnet, es folgen weitere in den kommenden Jahren, und sie steht als Gastsängerin regelmäßig mit den Rolling Stones auf der Bühne, die sie als "unsere kleine Schwester" bezeichnen.

    1997 mischt sie auch im Filmgeschäft mit: Sie komponiert und interpretiert den Titelsong des James-Bond-Films "Tomorrow Never Dies". Eine Brustkrebserkrankung zwingt Sheryl Crow Mitte der 2000er-Jahre zu einer Pause. Sie erholt sich, veröffentlicht weitere Alben und festigt ihren Ruf als Sängerinnen-Ikone ihrer Generation. Ihr Vorbild ist Joni Mitchell, aber Sheryl erreicht mit ihrem großen Stimmvolumen und ihrer facettenreichen Stimme eine andere Ebene.

    In die Regenbogenpresse gerät sie wegen ihrer prominenten Partner wie dem Gitarrengott Eric Clapton, Radrennfahrer Lance Armstrong und Schauspieler Owen Wilson. 2012 wird bekannt, dass Crow unter einem Hirntumor leidet. Den als gutartig diagnostizierten Tumor macht Crow für aufgetretene Gedächtnislücken verantwortlich.


    18:00
    The Rolling Stones: No Security Tour - Live
    San Jose Arena, San Jose, USA, 1999

    Songliste
    Jumpin' Jack Flash
    Honky Tonk Woman
    Paint It Black
    You Got the Silver
    Route 66
    Get Off of my Cloud
    Tumbling Dice
    It's Only Rock'n Roll (but I Like It)
    Start Me Up 1
    Brown Sugar
    Sympathy for the Devil

    Im April 1999 spielen die Stones während ihrer "No Security"-Tour in San Diego, Kalifornien. Im Mittelpunkt der Tour durch die USA, Europa und Kanada stehen Songs des gleichnamigen Albums.

    Nach der gigantischen "Bridges to Babylon"-Tour mit Konzerten vor über 100 000 Menschen will die Band kleinere Auftritte und weniger Spezialeffekte, um die Musik wieder mehr ins Zentrum zu rücken. Nach zwölf Tagen Probe starten sie am 25. Januar 1999 in Oakland.

    Diese bisher unveröffentlichte Konzertaufzeichnung wird 2018 im Rahmen der "From the Vault"-Reihe aus dem Stones-Archiv geholt und restauriert. Die siebte Veröffentlichung dieser Art nach den Tourneen von 1971, 1975, 1981, 1982, 1990 und 2015 ist wieder ein Fest für alle Stones-Fans: Das Konzert bietet alles, was sich ein Stones-Fan wünscht: "Jumpin' Jack Flash", "Honky Tonk Woman", "Paint It Black", "Start Me Up", "Brown Sugar" und "Sympathy for the Devil" sowie zwei Songs im Rockabilly-Sound auf einer kleinen Bühne in der Mitte des Publikums sorgen für beste Unterhaltung.


    19:00
    Bryan Adams: Unplugged - Live at Sydney Opera House
    Sydney, Australien, 2011

    Songliste
    Run to You
    Back to You
    Here I Am
    I'm Ready
    Heat of the Night
    (Everything I Do) I Do It for You
    Summer of 69'
    Heaven
    The Only Thing that Looks Good on Me Is You
    Somebody
    When You're Gone
    Have You Ever Really Loved a Woman
    I Still Miss You … a Little Bit
    Straight from the Heart

    Im September 2010 steht Bryan Adams auf der Bühne des Sydney Opera House. Nur er, seine Gitarre und sein Pianist geben ein Hit-gespicktes Unplugged-Konzert im Rahmen der "Bare Bones"-Tour.

    Die Tour beginnt im Februar 2010 in den USA, macht Station in Europa, Südafrika, dem Mittleren Osten, Australien, Indien und vielen weiteren Ländern und endet im Oktober 2014 in New York. In Sydney ist Adams besonders gut gelaunt, scherzt mit Fans und erzählt Anekdoten.

    Die Zeitschrift "Stereo" schreibt: "Rockklassiker wie 'Heaven' und 'Run to You' verlieren ihre Wirkung im Unplugged-Format nicht. Klasse Songs funktionieren eben in jedem Rahmen." Und das Fachmagazin "Audio" ergänzt: "25 Songs laden zum Schwelgen in alten Erinnerungen und zum entspannten Genießen ein und ergänzen sich zu einer Retrospektive seines Schaffens als Musiker und Songwriter."

    Bryan Adams lässt für die Auswahl der Songs seine Fans per Twitter zu Wort kommen: "Die Idee lautete, einfach nur mit meiner Akustikgitarre aufzutreten. Als mich die Fans dann immer wieder ansprachen, weil sie genau diese Versionen auch zu Hause hören wollten, fasste ich den Entschluss, ein paar Testaufnahmen zu machen". Damit wird "Bare Bones" zum inoffiziellen Nachfolger seines grandiosen Unplugged-Albums, das 1997 erscheint und sich weltweit über fünf Millionen Mal verkauft.

    20 Songs der "Bare Bones"-Tour werden mitgeschnitten und kommen aufs Livealbum. Nur sein Pianist Gary Breit, den Adams schelmisch als "This is the Band" vorstellt, begleitet den stromlosen Rocker, der mit seinen Gitarren-Riffs und seiner kratzigen Stimme für Gänsehaut sorgt.


    20:00
    Elton John & Friends: I'm Still Standing – A Grammy Salute
    Theater at Madison Square Garden, New York, USA, 2018

    Songliste
    Miley Cyrus: The Bitch Is Back
    Ed Sheeran: Candle in the Wind
    Sam Smith: Daniel
    Alessia Cara: I Guess That's Why They Call It the Blues
    Lady Gaga: Your Song
    Little Big Town: Rocket Man
    SZA & Shawn Mendes: Don't Go Breaking my Heart
    Maren Morris: Mona Lisas and Mad Hatters
    Chris Martin: We All Fall in Love Sometimes
    Miranda Lambert: My Father's Gun
    Kesha: Goodbye Yellow Brick Road
    John Legend: Don't Let the Sun Go down on Me
    Elton John: Bennie and the Jets
    Elton John: Philadelphia Freedom
    Elton John: I'm Still Standing

    Am 30. Januar 2018 ehrt die Welt-Elite der Musikszene Sir Elton John und seinen Texter Bernie Taupin mit einer Gala. Geladen hat die Recording Academy, die alljährlich den Grammy verleiht.

    Lady Gaga, Miley Cyrus, Chris Martin, Ed Sheeran, John Legend und viele andere interpretieren Elton-John-Hits wie "Candle in the Wind", "Daniel", "Your Song" und "Rocket Man", bis "der Meister" selbst auf die Bühne kommt und beweist: "He is still standing".

    Im Rahmen des Konzerts werden Elton John und Bernie Taupin mit dem "Recording Academy President's Merit"-Award als eines der erfolgreichsten, inspirierendsten und beständigsten Komponisten-Teams in der Geschichte der Popmusik und in Anerkennung ihrer 50-jährigen ununterbrochenen Spitzenleistung ausgezeichnet.

    Wenige Tage vor der Show kündigt Elton John an, dass er ab September 2018 auf seine letzte, dreijährige weltweite Tournee "Farewell Yellow Brick Road" gehen wird: "Meine Prioritäten haben sich geändert, nachdem David Furnish und ich Eltern zweier Kinder sind." Weiter sagt er: "Es wird ein wunderbarer Weg sein, um mich beim Publikum zu bedanken. Ich höre mit einem großen Knall auf. Ich bin nicht der Typ, der wimmernd aufhört." Elton John, der seit seinem 17. Lebensjahr "on the Road" ist, fügt hinzu: "Ich kann dieses viele Reisen aus körperlichen Gründen nicht mehr. Außerdem möchte ich bei meinen Kindern zu Hause sein."

    Elton John und David Furnish heiraten 2014. Zuvor bringt eine Leihmutter im Jahr 2010 und 2013 die beiden Söhne Zachary und Elijah zur Welt. Beide kommen als leibliche Väter infrage, sie selbst wissen nicht, wer es ist. Patentante beider Kinder ist Lady Gaga. Elton John ergänzt: "Ich hätte nie gedacht, dass ich nichts so lieben kann wie meine beiden Söhne. Dachte ich doch, dass ich niemals Vater sein könnte, weil ich so egoistisch und auf mich bezogen lebte."


    21:15
    Coldplay: Live in São Paulo
    Allianz Parque, São Paulo, Brasilien, 2017

    Songliste
    A Head Full of Dreams
    Yellow
    Every Teardrop Is a Waterfall
    The Scientist
    Paradise
    Always in my Mind
    Everglow
    Clocks
    Hymn for the Weekend
    Fix You
    Viva la Vida
    Adventure of a Lifetime
    In my Place
    São Paulo Song
    Something Just Like This
    A Sky Full of Stars
    Up & Up

    Am 7. und 8. November 2017 spielen Coldplay im ausverkauften Allianz Parque in São Paulo. Mit ihrer "A Head Full of Dreams"-Tour zeigen sie, dass sie weltweit die Nummer-1-Popband sind.

    Die Tour beginnt am 31. März 2016 im argentinischen La Plata und endet dort am 15. November 2017. Es ist die siebte Tournee der Briten mit den Songs des gleichnamigen Studioalbums und allen Hits ihrer Karriere in einer ausgefeilten multimedialen Inszenierung.

    Nach fast 122 Shows wirken Coldplay in São Paulo, als ob sie gerade das erste Konzert gäben: Über 96 000 Zuschauer sind im Stadion und feiern die wie entfesselt aufspielende Band um den charismatischen Sänger Chris Martin. "Ich glaube, wir sind nun an einem Punkt in unserer Karriere, wo wir ein Konzert ohne schwache Songs spielen können", sagt Chris Martin in einem Interview.

    Die Band spielt auf drei wechselnden Bühnen und verbindet Teile ihrer Videos durch raffiniert eingesetzte Projektionen zu den live gespielten Songs.


    22:45
    Rammstein: Paris
    Palais Omnisports, Paris-Bercy, Frankreich, 2012

    Songliste
    Sonne
    Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?
    Keine Lust
    Asche zu Asche
    Feuer frei!
    Mutter
    Mein Teil
    Du riechst so gut
    Du hast
    Bück dich
    Mann gegen Mann
    Ohne dich
    Mein Herz brennt
    Engel
    Pussy
    Frühling in Paris

    Im März 2012 spielen Till Lindemann, Richard Kruspe, Paul Landers, Oliver Riedel, Christoph Schneider und Flake Lorenz für zwei ausverkaufte Konzerte im Palais Omnisports in Paris.

    Regie führt der Schwede Jonas Åkerlund, der schon mehrere Rammstein-Videos in Szene gesetzt hat und in Paris mit seinen über 70 Kamerapositionen jedes Detail der atemberaubenden Inszenierung zeigt. Zwei Jahre sitzt Åkerlund am Schnitt: ein Fest der Bilder!

    Am 16. März 2017 feiert der Film seine Kinopremiere in der Volksbühne Berlin in Anwesenheit der Band und des Regisseurs. Im Oktober 2017 wird das Werk in London mit dem UK Music Video Award 2017 ausgezeichnet, der besonders kreative, innovative oder technisch hochwertige Musikfilm- und Musikvideoproduktionen würdigt.

    "Der Film ist eine andere Art des Erlebnisses", sagt Regisseur Jonas Åkerlund im Rahmen der Kinopremiere. Es war toll, mit den Berlinern zu arbeiten. Guck sie dir doch an: Sie sind so ganz anders als viele Künstler, die ich kenne. Voller Integrität." Während der "Spiegel" den Konzertfilm als "knallende und qualmende Überwältigungsästhetik" bewertet, sehen das die Fans ganz anders: Rammstein verdrängen Helene Fischer von der Spitze der Album-Charts, und Schauspieler Tom Schilling schwärmt am Abend der Kinopremiere: "Rammstein sind so kompromisslos, Till ist ein fantastischer Texter. Im Grunde ist das sehr romantische Musik!"


    0:25
    Pet Shop Boys: Inner Sanctum
    Royal Opera House, London, Großbritannien, 2018

    Songliste
    Inner Sanctum
    Opportunities
    Love Is a Bourgeois Construct
    New York City Boy
    Se A Vida É (That's the Way Life Is)
    Love Comes Quickly
    Love etc.
    West End Girls
    Home and Dry
    Vocal
    Its a Sin
    Left to my Own Devices
    Go West
    Domino Dancing
    Always on my Mind
    The Pop Kids

    Im Juli 2018 gehört das Royal Opera House in London für vier Konzerte den Pet Shop Boys. Sie präsentieren ihre neue Show "Inner Sanctum" mit Welt-Hits wie "West End Girls" und "Go West".

    "Es tut mir leid, heute Abend gibt es kein Ballett oder eine Oper", sagt Sänger Neil Tennant auf der Bühne im Royal Opera House, "nur Pop-Kids!" Bescheiden angesichts einer 30-jährigen Karriere, in der die Pet Shop Boys Popmusik und Kunst miteinander verschmelzen.

    Konzipiert und inszeniert von der britischen Künstlerin und Designerin Esmeralda Devlin, präsentiert sich "Inner Sanctum" in vier Akten: Nacht, Sonne, Innen und Euphorie. Sie bilden den Rahmen für einige der inzwischen 42 Chart-Hits und verblüffen das Publikum mit den modernen Mitteln der Bühnen- und Lichttechnik. Dazu gesellen sich Aliens und Tänzer zu einem pulsierenden farbenprächtigen Spektakel.

    Auch einige Songs des neuen Albums "Super" sind Teil der Show und beweisen, das sich der 62-jährige Neil Tennant und der 56-jährige Chris Lowe allen Pop-Konventionen verweigern. Alterslos steht Keyboarder Lowe wie immer regungslos hinter seinem Keyboard, während Tennant in funkelnden Kostümen alle Blicke auf sich zieht.


    1:40
    Take That: Wonderland
    O2 Arena, London, Großbritannien, 2017

    Songliste
    Wonderland
    Greatest Day
    Get Ready for It
    Relight my Fire
    Beautiful World
    Wait
    How Deep Is your Love
    Shine
    Back for Good
    Patience
    Pray
    It's All for You
    Never Forget
    Rule the World

    Im Juni 2017 spielen Take That sechs ausverkaufte Konzerte in London im Rahmen ihrer "Wonderland Live"-Tour. Über 100 000 Fans sind von dem farbenprächtigen Hit-Spektakel angetan.

    Die Tour zum Album "Wonderland" beginnt im Mai 2017 in Birmingham, führt durch England, Irland, Australien, Neuseeland, Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate, wo die ausverkaufte Tour der drei Take-That-"Überlebenden" im November 2017 endet.

    Nach 25 Jahren im Musikgeschäft wissen Take That genau, wie sie eine Show präsentieren. Seit 2014 zu dritt, steht Gary Barlow im Mittelpunkt des Konzerts, während Howard Donald und Mark Owen sichtlich zufrieden in der zweiten Reihe tanzen und singen. Zusammen verwandeln sie die O2 Arena mit allen Mitteln der modernen Licht- und Bühnentechnik in einen mystischen Ort mit wechselnden Szenen voller Fantasie. Besonders beeindruckt ihr Akustik-Set mit Tabla-Spielern und akustischen Instrumenten. Und die drei verbliebenen Musiker von Take That scheinen sich näher denn je zu stehen. Alles wirkt harmonisch und voller Freude. Man vergisst, dass Robbie Williams jemals dabei war.

    1990 gründen fünf junge Männer Take That: Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams. Mit ihrem Debüt-Album "Take That & Party" von 1992 beginnt die bahnbrechende Karriere der Popgruppe. Bis heute hat sie über 48 Millionen Tonträger verkauft und stürmt mit ihren Alben und Singles regelmäßig die internationalen Charts. 1996 löst sich die Band auf, sehr zur Bestürzung der vielen jungen, hauptsächlich weiblichen Fans. Umso größer ist die Freude, als sich Take That 2005 wiedervereinigen, allerdings ohne Robbie Williams, der erst 2010 wieder zu seinen früheren Kollegen dazustößt.

    Nach einer erneuten Auszeit veröffentlichen Gary Barlow, Howard Donald und Mark Owen 2014 ein neues Album zu dritt, da sich Jason Orange aus der Band zurückzieht und Robbie Williams pausiert. Bis heute besteht Take That in dieser Trio-Besetzung und ist nach wie vor überaus erfolgreich.


    2:40
    Simply Red: Symphonica in Rosso
    Ziggo Dome, Amsterdam, Niederlande, 2017

    Songliste
    For your Babies
    Holding Back the Years
    Stars
    A New Flame
    Its Only Love
    Sunrise
    Something Get Me Started
    Fairground
    My Way
    If You Don't Know Me by Now

    Im Oktober 2017 ist Simply Red Gast bei "Symphonica in Rosso" in Amsterdam. Seit 2006 treten dort Superstars wie Sting, Lionel Richie und Diana Ross mit einem Symphonieorchester auf.

    Die Farbe Rot ist das Erkennungsmerkmal der aufwendigen Show, die mit Mick Hucknall alias Simply Red den Großmeister des Blue-Eyed-Soul-Pop präsentiert. Das Publikum feiert den Sänger und seine Hits wie "Holding Back the Years" und "Something Got Me Started".

    1984 gründet Sänger Mick Hucknall die Band Simply Red und macht mit seinem Blue-Eyed-Soul-Pop Weltkarriere. Er wird mit zwei Brit Awards ausgezeichnet und hat bisher 50 Millionen Tonträger verkauft. 2010 soll damit Schluss sein, die Band geht auf große Abschiedstour, und Mike Hucknall erhält die Goldene Kamera für sein Lebenswerk. 2014 kommt überraschend der Rücktritt vom Rücktritt, Simply Red gehen auf Welttournee und veröffentlichen 2015 das Album "Big Love".

    Zum zehnten Jubiläum der "Symphonica in Rosso"-Reihe ist der rothaarige Mick Hucknall natürlich ein äußerst passender Gast. Auf die Frage, was für ihn das Besondere bei der Zusammenarbeit mit einem Orchester sei, sagt Mick Hucknall 2016 in einem Interview im niederländischen Fernsehen: "It's the Magic of the Sound. So when you're standing in front, you just hear this huge sound. It's just so beautiful."


    3:25
    Culture Club: Live at Wembley
    SSE Arena Wembley, London, Großbritannien, 2016

    Songliste
    Church of the Poison Mind
    It's a Miracle
    Move Away
    Black Money
    Do You Really Want to Hurt Me
    Victims
    The War Song
    Karma Chameleon

    In Originalbesetzung präsentieren Culture Club im Dezember 2016 in London die Hits ihrer Karriere wie "Karma Chameleon", "Do You Really Want to Hurt Me" und "I'll Tumble 4 Ya".

    Erst 2015 kommen Culture Club nach einer langen Pause zurück. "Das letzte Mal, als ich hier spielte, war ich angezogen wie eine Eisprinzessin. Das Korsett war die Hölle", erinnert sich Boy George, der gut gelaunt das Publikum in seinen Bann zieht.

    "Ihr seht prächtig aus", ruft Boy George seinen Fans zu, die in Partystimmung sind und ihr Pop-Idol feiern, als sei es 1984. Dabei überrascht die Band mit neuen Arrangements, die Elemente aus Funk, Soul, Reggae, Blues und Rock verknüpfen. Und Boy George, der vor neun Jahren den Drogen und dem Alkohol abschwört, ist bestens bei Stimme, die inzwischen einen warmen und souligen Charakter hat.

    1981 gründen Sänger Boy George, Bassist Mikey Craig, Schlagzeuger Jon Moss und Gitarrist Roy Hay die Band Culture Club. Mit der Single "Do You Really Want to Hurt Me" aus dem 1982er-Debütalbum "Kissing to be Clever" kommt der schnelle Erfolg: Das Lied wird Nummer 1 in England, und der androgyne Boy George zur Kultfigur mit farbenfrohem Make-up und extravaganter Kleidung. Im Dezember 1982 spielen Culture Club in den USA und werden als "Second British Invasion" gehandelt, eine Anspielung auf die "Beatlemania" in den 1960er-Jahren.

    "Ohne mich und Prinzessin Diana wäre die Regenbogenpresse aufgeschmissen", erklärt Boy George 1985 in einem Interview mit dem Magazin "Playboy", das ihn zum "König oder Königin der Popmusik" kürt. Ähnlich wie die Beatles lösen Culture Club hysterische Fan-Reaktionen aus. Mit dem Song "Karma Chameleon" erreicht der Erfolg Ende 1983 und 1984 seinen Höhepunkt: Ausgezeichnet mit einem Brit Award für den Song und einem Grammy Award in der Kategorie "Beste neue Popgruppe".

    Mit dem Album "Waking Up with the House on Fire" beginnt Ende 1984 der Abstieg: Die Platte enttäuscht, Boy George füllt die Schlagzeilen mit Eskapaden, kämpft mit Gewichtsschwankungen und hat Drogenprobleme. Die Bandmitglieder trennen sich Ende 1986, versuchen 1989 und 1998 ohne großen Erfolg erneut zurückzukommen und überraschen am 2. Juli 2015 mit einem Auftritt in der Originalbesetzung in der amerikanischen "Today Show". Culture Club gehen auf Tournee und veröffentlichen im Juli 2018 die Vorab-Single zum neuen Album "Let Somebody Love You". Sie sind wieder da.


    4:10
    Yello: Live in Berlin
    Kraftwerk Berlin, Deutschland, 2017

    Songliste
    Do It
    The Evenings Young
    Cold Flame (featuring Malia)
    The Time Tunnel
    Kiss the Cloud (featuring Fifi Rong)
    Tied Up
    Starlight Scene (featuring Malia)
    Tool of Love
    Blue Biscuit
    Si Seňor the Hairy Grill
    The Yellofier Song
    The Race

    Im Oktober 2016, nach über 35 Jahren, geben die Elektropop-Pioniere Yello im ausverkauften Kraftwerk Berlin ein für die Band seltenes Livekonzert in einer multimedialen Inszenierung.

    Das Schweizer Duo ist mit fünf Bläsern, Schlagzeug, Percussion, E-Gitarre und drei Backgroundsängerinnen verstärkt. Der 71-jährige Frontmann Dieter Meier steht konzentriert im Rampenlicht, während sein kongenialer Partner Boris Blank die Sampler bedient.

    Als Überraschung begrüßt Dieter Meier auch die beiden Sängerinnen Malia und Fifi Rong, die der Show eine weitere Facette verleihen und eine willkommene Abwechslung zu Meiers tiefem Sprechgesang liefern.

    Boris Blank komponiert und entwickelt Geräusche und Klänge, bearbeitet die Tracks mit elektronischen und akustischen Instrumenten und krönt das Ganze mit Dieter Meiers markantem Sprechgesang. 1978/1979 in Zürich gegründet werden Yello 1985 für ihr Album "Stella" mit einer Goldenen Schallplatte in der Schweiz ausgezeichnet und schaffen 1988 in Deutschland mit "The Race" den endgültigen Durchbruch.

    "The Race" wird die Titelmusik der Musikvideosendung "Formel Eins", das Lied "Oh Yeah" untermalt unter anderem bei den "Simpsons" den Auftritt des Duffman, und "Jungle Bill" liefert den Sound zum finalen Rennen im Film "Manta, Manta". 2014 erhalten die beiden Musiker den ECHO Pop für ihr Lebenswerk.


    5:10
    Guns N' Roses: Appetite for Democracy
    Live at the Hard Rock Casino

    Songliste
    Chinese Democracy
    Welcome to the Jungle
    Live and Let Die
    Sweet Child O' Mine
    The Wall
    November Rain
    Don't Cry
    Knockin' on Heavens Door
    Used to Love Her
    Paradise City

    Im November 2012 treten Guns N' Roses im Rahmen ihrer "Appetite for Democracy"-Tour im legendären "Hard Rock Casino" in Las Vegas auf. Sänger Axl Rose präsentiert alle Hits der Band.

    Der Konzertmitschnitt ist der erste der "Gunners" seit 1992. Urmitglieder Axl Rose und Dizzy Reed (Keyboard) haben sich eine exzellente Band zusammengestellt und spielen Hits wie "Welcome to the Jungle", "November Rain", "Paradise City" und "Sweet Child O' Mine".

    Axl Rose singt fast wie in alten Zeiten, wurde er doch lange als "World's Greatest Singer" bezeichnet. Er selbst sagt dazu 2014: "Wenn ich gefragt werden würde, wer der beste Sänger oder Sängerin sei, würde ich sagen, dass ich Freddie Mercury, Elvis Presley, Paul McCartney, Janis Joplin, Michael Jackson, Elton John, Frank Sinatra, Johnny Cash und ganz viele andere sehr gerne höre, jedenfalls viel lieber, als mir selbst zuzuhören."

    Das Konzert in Las Vegas wird begeistert aufgenommen. So schreibt das Online-Musikportal "antiMusic": "Die Kombination aus exzellenten Musikern, hypnotisierender Rock-'n'-Roll-Bühnenpräsenz und überragender Filmproduktion springen den Zuschauer geradezu an." Tänzerinnen und jede Menge Feuerwerk erhöhen die Schauwerte.

    Geändert von Fellfresse (22.12.2018 um 21:59 Uhr)

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    Es gibt wieder Konzerte vom Feinsten. Einen Tag lang Musik in 3sat.
    Freuen Sie sich auf 24 Konzerte aus der internationalen populären Musikszene.
    Alle Konzerte sind ab 6 Uhr online in der Mediathek zu sehen.


    6.00 bis 9.30 Uhr
    Lions Head: zdf@bauhaus
    Norah Jones: Live at Ronnie Scott's
    Foreigner: Live - 40th Anniversary
    Marillion: All One Tonight

    9.30 Uhr bis 13.15 Uhr
    Yes: Live at the Apollo
    Steven Wilson: Home Invasion
    Evanescence: Synthesis Live
    U2: Live in London

    13.15 Uhr bis 17.00 Uhr
    Sam Smith: Live in London
    Jennifer Rostock: Bleibt
    Samy Deluxe x MTV Unplugged
    Herbert Grönemeyer: Tumult - Live

    17.00 Uhr bis 21.15 Uhr
    Sheryl Crow: Live at the Capitol Theatre
    The Rolling Stones: No Security Tour - Live
    Bryan Adams Unplugged: Live at Sydney Opera House
    Elton John & Friends: I'm Still Standing - A GRAMMY® Salute

    21.15 Uhr bis 2.40 Uhr
    Coldplay: Live in São Paulo
    Rammstein: Paris
    Pet Shop Boys: Inner Sanctum
    Take That: Wonderland

    17.00 Uhr bis 21.15 Uhr
    Sheryl Crow: Live at the Capitol Theatre
    The Rolling Stones: No Security Tour - Live
    Bryan Adams Unplugged: Live at Sydney Opera House
    Elton John & Friends: I'm Still Standing - A GRAMMY® Salute

    21.15 Uhr bis 2.40 Uhr
    Coldplay: Live in São Paulo
    Rammstein: Paris
    Pet Shop Boys: Inner Sanctum
    Take That: Wonderland

    2.40 Uhr bis 6.10 Uhr
    Simply Red: Symphonica in Rosso
    Culture Club: Live at Wembley
    Yello: Live in Berlin
    Guns N' Roses: Appetite for Democracy - Live at the Hard Rock Casino

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    5:00
    Josh Groban: Bridges - In concert from Madison Square Garden
    Madison Sqare Garden, New York (USA), 2018

    Songliste
    Bigger than Us
    Pure Imagination
    Oceano
    The Wandering
    She's Always a Woman
    Lullaby (Josh Groban & Idina Menzel)
    Falling Slowly (Josh Groban & Idina Menzel)
    Bring Him Home
    99 Years (Josh Groban & Jennifer Nettles)
    You Raise Me Up
    Bridge over Troubled Water

    Begleitet wird Groban von seiner Band, Chor und Orchester sowie den Sängerinnen Jennifer Nettles, bekannt aus dem New-Country-Duo Sugarland, und Idina Menzel, die 2013 durch ihre Interpretation des Songs "Let It Go" aus dem Film "Die Eiskönigin" weltweit bekannt wird.


    5:45
    Joni 75: A Birthday Celebration
    Dorothy Chandler Pavilion, Los Angeles (USA), 2018

    Songliste
    Court and Spark (Interpret: Norah Jones)
    Coyote (Interpret: Glen Hansard)
    For the Roses (Interpret: Diana Krall)
    Blue (Interpret: Rufus Wainwright)
    Help Me (Interpret: Chaka Khan)
    Nothing Can Be Done (Interpret: Los Lobos)
    River (Interpret: James Taylor)
    Both Sides Now (Interpret: Seal)
    Our House (Interpret: Graham Nash)
    A Case of You (Interpret: Kris Kristofferson & Brandi Carlile)

    Tief bewegt verfolgt die Singer-Songwriterin das Konzert, trotz der Folgen der Morgellons-Krankheit und eines Schlaganfalls. Mit ihrem drei Oktaven umfassenden Sopran und ihren Texten war sie die Personifikation des Folks der 1960er- und 1970er-Jahre.
    Als Kind erkrankt Joni Mitchell an Kinderlähmung. Ihre linke Hand bleibt leicht gelähmt, trotzdem lernt sie Gitarre zu spielen und verwendet offene Stimmungen, die ihr erlauben, die linke Hand zu schonen. Dazu sagt sie: "Meine linke Hand ist etwas ungeschickt wegen der Kinderlähmung. Ich musste die Akkorde für die linke Hand vereinfachen, aber ich sehnte mich nach Akkordfolgen, die ich nicht mit der Standard-Stimmung ohne eine extrem gelenkige linke Hand erreichen konnte."


    6:45
    John Fogerty: My 50 Year Trip - Live at Red Rocks
    Red Rocks Amphitheatre, Morrison, Colorado (USA), 2019

    Songliste
    Green River
    Lookin' out my Back Door
    Suzie Q
    Who'll Stop the Rain
    Long as I Can See the Light
    Run Through the Jungle
    Gitarren-Vorspiel John Fogerty
    Keep on Chooglin'
    Have You Ever Seen the Rain
    The Old Man down the Road
    Fortunate Son
    Bad Moon Rising
    Proud Mary

    Nur fünf Jahre dauert die Erfolgsgeschichte von John Fogerty und Creedence Clearwater Revival. Im Dezember 1967 ist der Name gefunden, 1968 feiert die Band mit Songs wie "Suzie Q." und "I Put a Spell on You" erste Erfolge und spielt 1969 auf dem Woodstock-Festival.
    Ihre Musik ist der "Swamp-Rock", einer Mischung aus Blues, Folk, Rock 'n' Roll und Cajun-Musik, die klingt, als ob die Band aus Louisiana und nicht aus Kalifornien stammt. Leider erscheint der Auftritt von CCR weder auf der Woodstock-Platte noch im Woodstock-Film: Fogerty findet den Auftritt, der nachts um 3.00 Uhr stattfindet, zu schlecht, um veröffentlicht zu werden. Erst im August 2019 erscheint der legendäre Auftritt zum ersten Mal vollständig auf Tonträgern.


    7:30
    Toto: 40 Tours Around the Sun
    Ziggo Dome, Amsterdam (Niederlande), 2018

    Songliste
    Hold the Line
    Lovers in the Night
    Lea
    Rosanna
    Miss Sun
    Georgy Porgy
    Angela
    Stranger in Town
    Make Believe
    Africa
    The Road Goes On

    Am 17. März 2018 gastieren Toto in Amsterdam und begeistern mit ihren Hits 18 000 Fans. Kritiker Jan Vogel schreibt in "laut.de": "Bühne frei für eine Band mit Pop-Rock-Kulturerbe-Format, die trotz Radio-Tauglichkeit große songwriterische Finesse offenbaren."


    8:30
    The Who: Live at Kilburn
    Gaumont State Theatre, Kilburn (Großbritannien), 1977

    Songliste
    I Can't Explain
    Substitute
    Baba O'Riley
    Behind Blue Eyes
    Dreaming from the Waist
    Pinball Wizard
    I'm Free
    Tommy's Holiday Camp
    Summertime Blues
    Shakin' All Over
    My Generation
    Join Together
    Who Are You
    Won´t Get Fooled Again

    Am 7. September 1978, nur wenige Monate nach dem Auftritt in Kilburn, stirbt Schlagzeuger Keith Moon. Der geniale Witzbold der Band, der zusammen mit Gitarrist Pete Townshend für Exzesse zuständig ist, etabliert das Schlagzeug als Solo-Instrument in der Rockmusik.
    Gefürchtet als "Moon the Loon" - "Moon, der Irre" -, zerlegt er unter Drogen und Alkohol stehend Hotel- und Wohnungseinrichtungen und ganz viele Drumsets. Um vom Alkohol wegzukommen, nimmt er ein verordnetes Beruhigungsmittel ein und vergreift sich am 7. September 1978 in der Dosis. 2004 wird er vom britischen Musikmagazin "Q" zum "größten Rowdy der Rockmusik" gewählt, und der "Rolling Stone" setzt Moon im Jahr 2016 auf Platz zwei der 100 besten Schlagzeuger der Welt, hinter John Bonham von Led Zeppelin und vor Ginger Baker von Cream.


    9:30
    Beth Hart: Live at the Royal Albert Hall
    Royal Albert Hall, London (Großbritannien), 2018

    Songliste
    As Long as I Have a Song
    For my Friends
    Good as It Gets
    Spirit of God
    Sister Heroine
    Waterfalls
    Your Heart Is as Black as Night
    Saved
    Take It Easy on Me
    Leave the Light On
    Trouble

    Von Hardrock über Blues, Rock 'n' Roll, Gospel und Soul reicht das Repertoire der Amerikanerin, die 1993 durch eine Castingshow bekannt wird und für viele die Janis Joplin unserer Zeit ist. 2001 spielt Beth Hart im Musical "Love, Janis" die Rolle der Sängerin.
    Ihr Markenzeichen ist ihre große markante raue Stimme, die Beth Hart mühelos in ein leises zittriges Vibrato hinabgleiten lassen kann. 1972 geboren, studiert Beth Hart zunächst Cello und Gesang in Los Angeles. 1996 arbeitet sie an ihrem ersten Album - und ist bereits gezeichnet von ihrer Alkohol- und Drogensucht, mit der sie sich auf dem 1999er-Album "Screamin' for My Supper" musikalisch auseinandersetzt.
    Auch das 2003er-Album "Leave the Light On" kreist um die dunklen Stunden von Beth Hart und bringt den erhofften Durchbruch in den USA und in Europa. Inzwischen ist klar, dass Beth Hart unter einer bipolaren Störung leidet. Die Sängerin geht offen damit um und sagt 2018 im Interview mit "laut.de": "Es fühlt sich für mich selbst einfach gut an, darüber zu sprechen. Psychische Erkrankung ist ein großer Teil meiner Geschichte, einer der größeren Kämpfe meines Lebens. Aber es hat mich nicht umgebracht. Im Endeffekt wurde ich dadurch wahrscheinlich dankbarer und mitfühlender gegenüber anderen. Ich schäme mich nicht dafür. Und vielleicht weil ich mich nicht dafür schäme, fühlt es sich so gut an, darüber zu reden."


    10:30
    The Doobie Brothers: Live from the Beacon Theatre
    Beacon Theatre, New York (USA), 2018

    Songliste
    Listen to the Music
    Rockin' down the Highway
    Don't Start Me Talkin'
    Jesus Is Just Alright
    White Sun
    Long Train Runnin'
    China Groove
    Clear as the Driven Snow
    South City Midnight Lady
    Black Water
    Listen to the Music (diesmal mit Bläsern)

    Bühne frei für Harmoniegesang und Rock 'n' Roll: "Listen to the Music", "Jesus Is Just Alright" und "Long Train Runnin'" sind nur einige der Hits, die die Band mit Unterstützung einer Bläsersektion im historischen Beacon Theatre interpretieren. 2010 ist das Theater Kulisse für den Rolling-Stones-Film "Shine a Light".


    11:30
    The Cure: Anniversary - Live in Hyde Park
    Hyde Park, London (Großbritannien), 2018

    Songliste
    Plainsong
    A Night Like This
    Lovesong
    Push
    Inbetween Days
    Play for Today
    A Forest
    Shake Dog Shake
    Disintegration
    Lullaby
    The Caterpillar
    Friday I'm in Love
    Boys Don't Cry

    In London begeistert die Band um den charismatischen Sänger und Gitarristen Robert Smith 65 000 Zuschauer mit einem Trip durch 40 Jahre Bandgeschichte: "Friday I'm in Love", "Boys Don't Cry" und "Lullaby" sind nur einige der unvergänglichen Meisterwerke.
    Inszeniert hat das Konzert Tim Pope, der die meisten Videos der ikonischen Band gestaltet hat und 1986 Regie im preisgekrönten Film "The Cure in Orange" führt. Im Interview sagt Pope, der die Band seit 1981 begleitet: "Ich war am Tag vor der Show in einem sehr beengten Studio bei den Proben und saß in der Mitte der Gruppe, als sie die Songs durchgingen. Ich wusste, dass die einzige Möglichkeit, den Leuten die wahren Cure zu zeigen, darin bestand, nicht nur die großartige, epische Dimension ihrer Bühnenshow einzufangen, sondern auch die enge, intime Seite dieser Band zu zeigen, die einfach zusammen Musik macht. Nie hat Robert so gut gesungen, nie haben The Cure leidenschaftlicher, straffer und kraftvoller gespielt."
    Und Robert Smith resümiert nach dem Konzert: "Dies war wirklich die perfekte Art, um 40 Jahre der Band zu feiern. Es war ein großartiger Tag, den keiner von uns jemals vergessen wird."
    1976 im südenglischen Crawley als "Malice" gegründet, nennt sich die Band ab 1978 "The Cure". Identifikationsfigur, Bandleader, Komponist und Sänger ist Robert Smith, der mit toupierten Haaren und geschminktem Gesicht die Blicke auf sich zieht. 1979 erscheint das Debütalbum "Three Imaginary Boys" mit der Single "Boys Don't Cry", die in den USA zu einem kleinen Hit wird. Die englische Musikzeitschrift "Melody Maker" stellt fest: "The 80's start here". Die immer düster werdenden Songs gipfeln 1982 im Album "Pornography", einer Reise "den Berg hinab, direkt in ewig-dunkle Schatten", schreibt Musikjournalist Adam Sweeting.


    12:30
    Metallica: S&M
    The Berkeley Communiy Theater, Berkeley (USA), 1999

    Songliste
    The Ecstasy of Gold
    The Call of Ktulu
    Master of Puppets
    The Memory Remains
    No Leaf Clover
    Hero of the Day
    Nothing Else Matters
    One
    Enter Sandman

    Das Livealbum trägt den Titel "S&M", eigentlich die Abkürzung für "Sadomasochismus". Als Wortspiel gedacht bedeutet es "Symphony and Metallica". Die Idee dazu hat Komponist Michael Kamen, der sich einen Namen als Arrangeur für Cross-Over-Projekte gemacht hat.


    13:30
    Pink Floyd: Live in Venice
    Canal Grande, Venedig (Italien), 1989

    Songliste
    Shine on You Crazy Diamond
    Learning to Fly
    Yet Another Movie
    Sorrow
    On the Turning Away
    Time
    Wish You Were Here
    Comfortably Numb
    Run Like Hell

    Pink Floyd spielen 197 Konzerte vor 5,5 Millionen Fans und planen mit der weltweiten Liveübertragung des Konzerts in Venedig Großes. Doch es gibt Probleme: Die Band muss auf eine schwimmende Plattform ausweichen, weil die Stadt Schäden an den Bauwerken befürchtet.
    Sänger und Gitarrist David Gilmour sagt dazu: "Das war ein spezieller Auftritt für das italienische Fernsehen und die gleichzeitige weltweite TV-Übertragung. Aufgrund von Zeitvorgaben konnten wir einige Songs nicht spielen und mussten andere kürzen. Wir hatten zwar viel Spaß, aber es war angespannt und nervenzerreibend. Wir mussten aufgrund der Satellitenübertragung eine genaue Länge der Show einhalten." Aus ganz Europa strömen die Fans nach Venedig.


    14:30
    Paul Simon's Concert in the Park
    Central Park, New York (USA), 1991

    Songliste
    The Obvious Child
    Kodachrome
    Train in the Distance
    Me and Julio down by the Schoolyard
    Bridge over Troubled Water
    Graceland
    You Can Call Me Al
    Still Crazy After All These Years
    Hearts and Bones
    Late in the Evening
    America
    The Boxer
    Cecilia
    The Sound of Silence

    Das live im US-TV übertragene Konzert ist ein Zwischenstopp im Rahmen seiner "Born at the Right Time"-Tour. Begleitet wird er von seiner Band um den Saxofonisten Michael Brecker und Schlagzeuger Steve Gadd sowie der brasilianischen Percussion-Truppe Olodum.
    Im Mittelpunkt des stimmungsvollen Konzerts stehen die Songs seiner Alben "Graceland" und "Rhythm of the Saints" sowie die großen Hits aus seiner Zeit mit Art Garfunkel. Zehn Jahre zuvor, am 19. September 1981, stehen Paul Simon und Art Garfunkel an gleicher Stelle im Central Park. Das 1981er "Concert in Central Park" scheint ein unwiederholbarer Erfolg zu sein, doch Paul Simon beweist 1991, wie man vertraute Songs erfolgreich im neuen Sound präsentieren kann.


    15:45
    The Rolling Stones: Bridges to Bremen
    Weserstadion, Bremen (Deutschland), 1998

    Songliste
    (I Can't Get No) Satisfaction
    Gimme Shelter
    Anybody Seen my Baby
    Paint It Black
    Memory Hotel
    It's Only Rock 'n' Roll
    You Got Me Rockin'
    Like a Rolling Stone
    Honky Tonk Woman
    Start Me Up
    Jumpin' Jack Flash
    You Can't Always Get What You Want
    Brown Sugar

    40 000 Fans im Stadion und Millionen Fernsehzuschauer feiern die Stones in der europaweiten TV-Liveübertragung. 21 Jahre verschwindet das Konzert im Stones-Archiv und kursiert als Bootleg. Im Juni 2019 erscheint das langersehnte Konzert, bild- und tonoptimiert.
    Im Mittelpunkt des Konzerts stehen die großen Stones-Klassiker und die Songs des Albums "Bridges to Babylon", das schon kurz nach der Veröffentlichung im September 1997 Platin-Status in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA erreicht.
    Außerdem überraschen die Stones ihre Fans mit einer Premiere: Die Stones auf zwei Bühnen innerhalb eines Konzerts - das gab es noch nie. Keith Richards geht es nach seinem angeblichen Sturz von einer Leiter in seiner Bibliothek auch wieder gut, was er eindrucksvoll beim Auftakt-Song "Satisfaction" beweist: Mit Eidechsen-Sonnenbrille und Leopardenmantel fegt die Gitarrenlegende über die Bühne.


    17:00
    Dixie Chicks: DCX MMXVI Word Tour
    Los Angeles (USA), Hamilton (Kanada), Calgary (Kanada), Melbourne (Australien), 2016

    Songliste
    The Long Way Around
    Lubbock or Leave It
    Truth
    Long Time Gone
    Nothing Compares to You
    Don't Let Me Die in Florida
    Daddy Lessons
    White Trash Wedding
    Landslide
    Cowboy Take Me Away
    Wide Open Spaces
    Sin Wagon

    Die Dixie Chicks haben sich verändert: Die Country-Girls präsentieren sich nun moderner und viel rockiger als jemals zuvor. Doch sie vergessen nicht ihre Wurzeln und spielen einige Hits auch im vertrauten akustischen Bluegrass-Sound mit perfektem mehrstimmigen Gesang.
    Die Schwestern Emily Robison und Martie Maguire gründen 1989 zusammen mit Laura Lynch und Robin Lynn Macy in Dallas, Texas, die Dixie Chicks. Mit ihrem mehrstimmigen Satzgesang, eingebettet im Mainstream-Country-Sound, verkauft die Band bis heute mehr als 30 Millionen Alben in den USA.


    18:00
    Elvis: Aloha from Hawaii
    Convention Center, Honolulu, Hawaii (USA), 1973

    Songliste
    See See Rider
    Burning Love
    Something
    You Gave Me a Mountain
    Steamroller Blues
    My Way
    Love Me
    Johnny B. Goode
    It’s Over
    Blue Suede Shoes
    I’m So Lonesome I Could Cry
    I Can’t Stop Loving You
    Hound Dog
    What Now my Love
    Fever
    Welcome to my World
    Suspicious Minds
    I’ll Remember You
    Long Tall Sally / Whole Lotta Shakin’ Goin’ On
    An American Trilogy
    A Big Hunk of Love
    Can’t Help Falling in Love

    Mit 2,5 Millionen Dollar ist es die bis dahin teuerste Konzertproduktion mit Einschaltquoten bis zu 90 Prozent. Elvis betritt im weißen Aloha-Eagle-Jumpsuit, verziert mit dem Motiv des amerikanischen Adlers und bestückt mit 6500 Nieten und Schmucksteinen, die Bühne.
    Elvis Manager, Colonel Tom Parker, der eigentlich Andreas Cornelis van Kuijk heißt, sieht 1972 im Fernsehen die Livebilder des Staatsbesuchs von Richard Nixon in China. Das bringt ihn auf die Idee einer Livekonzertübertragung aus Hawaii, deren Einnahmen noch dazu einer Krebsstiftung für den verstorbenen hawaiianischen Komponisten Kui Lee zugutekommen.


    19:00
    Elvis: All-Star Tribute
    Universal Studios, Culver City, Los Angeles (USA), 2019

    Songliste
    Trouble/Guitar Man (Blake Shelton)
    Hound Dog (Shawn Mendes)
    Burning Love (Keith Urban)
    Baby What You Want Me to Do (Keith Urban & Post Malone)
    Jailhouse Rock John Fogerty)
    Can’t Help Falling in Love (Ed Sheeran)
    Always on my Mind (Kelsea Ballerini)
    Heartbreak Hotel (Jennifer Lopez)
    One Night (Darius Rucker)
    Suspicious Mind (Blake Shelton)
    Love Me Tender (Alessia Cara)
    Memories (Mac Davis)
    A Little Less Conversation (John Legend)
    Are You Lonesome Tonight (Little Big Town)
    Blue Suede Shoes (Adam Lambert)
    Love Me (Pistol Annies)
    How Great Thou Art (Carrie Underwood)
    He Touched Me (Yolanda Adams)
    You’ll Never Walk Alone (C. Underwood & Y. Adams)
    Little Sister (Dierks Bentley)
    It’s Now or Never (Josh Groban)
    If I Can Dream (Ensemble)

    Am 3. Dezember 1968 schafft Elvis mit einem US-TV-Special sein Comeback. Produzent Ken Ehrlich lässt diese legendäre Nacht neu aufleben. Er verpflichtet die Stars der Musikszene für eine Aufzeichnung im Oktober 2018 und landet mit der Ausstrahlung einen TV-Hit.
    "Wir hätten heute keine Popmusik ohne Elvis", sagt der musikalische Leiter und Bassist der Erfolgsshow, Don Was, und ergänzt: "Elvis hat nicht nur alles was vor ihm war auf seine eigene Weise verarbeitet, sondern beeinflusste alle, die nach ihm kamen." Produzent Ken Ehrlich baut den gleichen Boxring auf, der Elvis als Bühne diente, und adaptiert alle weiteren Elemente des Bühnendesigns von damals, als Elvis acht Jahre nach seinem letzten Auftritt vor Publikum sein Comeback wagt.


    20:15
    Sting: Live at the Olympia Paris
    Olympia, Paris (Frankreich), 2017

    Songliste
    Synchronicity II
    Englishman in New York
    One Fine Day
    She's Too Good for Me
    Fields of Gold
    Petrol Head
    Down, Down, Down
    Shape of my Heart
    Message in a Bottle
    Walking on the Moon
    So Lonely
    Desert Rose
    Roxanne
    Every Breath You Take
    Fragile

    Sting und sein Gitarrist Dominic Miller haben besondere Unterstützung auf der Bühne des 1888 erbauten Olympia-Saals: Ihre Söhne Joe Sumner und Rufus Miller begeistern die 2000 Zuschauer als Sänger und Gitarrist in der ältesten noch existierenden Pariser Music Hall.
    Paris erlebt eine musikalische Sternstunde: Sting und seine Band sind seit Februar 2017 auf ihrer "57th & 9th Tour" und bestens eingespielt. Schlagzeuger Josh Freese und Akkordeonist Percy Cardona vervollständigen mit den Chorsängern Diego Navaira und Jerry Fuentes, bekannt als "The Last Bandoleros", die Band. Im Mittelpunkt steht natürlich der durchtrainierte Sting in schwarzer Jeans und grauem T-Shirt. Seine 66 Jahre sieht man ihm nicht an, der "Beau mit dem abgeranzten Bass", wie ihn der "Rolling Stone" 2016 beschreibt, ist körperlich topfit, seine Stimme ist stark und klar und vor allem in der Höhe noch immer makellos.
    Mit Paris verbindet den Briten ein besonderes Erlebnis: Am 12. November 2016 tritt Sting zur Wiederöffnung des "Bataclan" auf, der Ort, an dem ein Jahr zuvor 130 Menschen ihr Leben bei den Pariser Terroranschlägen verlieren.


    21:30
    Ariana Grande: Live in London
    BBC-Studios, London (Großbritannien), 2018

    Songliste
    No Tears Left to Cry
    Dangerous Woman
    Pete Davidson
    R.E.M
    Goodnight 'n Go
    Them Changes
    Breathin
    Better Off
    Get Well Soon
    God Is a Woman
    Only 1
    Love Me Harder
    One Last Time

    Im September 2018 ist Ariana Grande Gast in den Londoner BBC-Studios. Begleitet von einem Orchester präsentiert die zurzeit erfolgreichste Popsängerin ihr Grammy-Album "Sweetener".
    "Get well soon"
    Es ist Arianas erster Auftritt in England nach dem "One Love Manchester"-Gedenkkonzert im Juni 2017. Am 22. Mai 2017 sterben 22 Fans durch einen Anschlag nach einem Grande-Konzert in Manchester. "Mein Herz ist gebrochen", twittert Ariana nach dem Attentat.


    22:15
    Coldplay: Live
    Stade de France, Paris (Frankreich), Glastonbury Festival (Großbritannien), Centre Bell, Montreal (Kanada), 2012

    Songliste
    Hurts Like Heaven
    In my Place
    Yellow
    Violet Hill
    God Put a Smile on your Face
    Princess of China
    Viva La Vida
    Charlie Brown
    Paradise
    Us Against the World
    Clocks
    Fix You
    Every Teardrop Is a Waterfall

    Ein wesentliches Gestaltungsmittel der Konzerte ist das Xyloband, ein Stoff-Armband, das mit LEDs und einem Funkempfänger bestückt ist. Die LEDs im Armband werden von einer Software gesteuert und ermöglichen das Blinken im Takt des jeweiligen Songs.
    Während die Bänder 2012 noch einfarbig leuchten, benutzen Coldplay seit 2016 RGB-Xylobänder, die ihre Farbe wechseln können. Erfinder Jason Regler hat die Idee zu einem solchen Band während eines Coldplay-Konzerts. Die "Washington Post" beschreibt den Effekt als "Psychedelikatesse von sich bewegenden, vielfarbigen Lichtern."


    23:20
    Marteria: Live im Ostseestadion
    Ostseestadion, Rostock (Deutschland), 2018

    Songliste
    Endboss
    Marteria Girl
    Verstrahlt
    Große Brüder
    R.O.S.T.O.C.K.
    Das Geld muss weg
    Links
    OMG
    Kids
    Lila Wolken
    Welt der Wunder
    Mein Rostock

    Hier hat der Sänger als kleiner Junge seinem Verein Hansa Rostock zugejubelt, wird Kapitän der Jugendmannschaft und spielt im U-17 Nationalteam: "Ich habe mir immer gewünscht, einmal im Ostseestadion zu spielen. Das ist die schönste Nacht meines Lebens."
    "Plattentests.de" schreibt dazu: "Denn so kitschig diese Erfolgsgeschichte auch klingen mag, ist 'Live im Ostseestadion' doch in seiner Gesamtheit ein bemerkenswertes Werk geworden – ein antifaschistischer Hip-Hop-Künstler verkauft das Stadion einer Stadt in der ostdeutschen Provinz aus, die von DDR-Vergangenheit und Nazi-Problematik gebeutelt ist - und Du glaubst nicht an Wunder?"


    00:20
    U2: eXPERIENCE Live - Berlin
    Mercedes-Benz Arena, Berlin (Deutschland), 2018

    Songliste
    Elevation
    Vertigo
    Even Better than the Real Thing
    Acrobat
    You're the Best Thing About Me
    Summer of Love
    Pride
    Get out of your Own Way
    New Years Day
    City of Blinding Lights
    One
    Love Is Bigger than Anything in It's Way
    13 (There Is a Light)

    Ein spektakuläres Bühnenbild: Eine Hauptbühne, verbunden mit einer runden Nebenbühne und riesiger Projektionsfläche lassen Platz für die aufwendige Inszenierung. Spezialeffekte erlauben Sänger Bono, seinen Charakter "MacPhisto" live auf der Bühne anzunehmen.
    Die Crew besteht aus 90 Mitarbeitern, die jeweils vor Ort von 120 Bühnenhelfern unterstützt werden, die in zehn Stunden die Bühne aufbauen, welche danach wieder in 27 Lastwagen verpackt wird. Eigentlich sollte die Tour schon früher beginnen, doch das Brexit-Referendum, die 2016er-US-Wahl und die weltweite Tendenz zu nationalkonservativen Regierungen veranlassen U2, den Inhalt der Konzerte neu zu überdenken.


    01:35
    Muse: Drones World Tour
    Ziggo Dome, Amsterdam (Niederlande), Mediolanum Forum Mailand (Italien), Mercedes-Benz Arena Berlin, (Deutschland), 2016

    Songliste
    Drones
    Psycho
    Reapers
    Hysteria
    Dead Inside
    The Handler
    Supermassive Black Hole
    Prelude
    Starlight
    Madness
    Time Is Running Out
    Uprising
    The Globalist
    Drones
    Take a Bow
    Mercy
    Man with a Harmonica
    Knights of Cydonia

    Eine runde Bühne ist Mittelpunkt der Show, die mit ausgeklügelter Lichttechnik und schwebenden Drohnen für Staunen sorgt. Videoeffekte verfeinern das Gesamtkunstwerk des Trios um Frontmann Matt Bellamy, Bassist Chris Wolstenholme und Drummer Dominic Howard.
    Zur Inszenierung sagt Sänger, Pianist und Gitarrist Matt Bellamy: "Die Symbiose zwischen Mensch und Technik hat mich schon immer interessiert. Drohnen scheinen eine sehr interessante moderne Metapher dafür zu sein. Du möchtest die Leute dazu anregen, dass sie selbst die Frage nach der Rolle der Technologie in unserem Leben stellen und ob es eine gute oder eine schlechte Sache ist."


    03:00
    INXS: Live Baby Live
    Wembley Stadium, London (Großbritannien), 1991

    Songliste
    Guns in the Sky
    New Sensation
    I Send a Message
    Disappear
    By my Side
    Hear that Sound
    Original Sin
    The Loved One
    Mystify
    Suicide Blonde
    What You Need
    Kick
    Need You Tonight
    Mediate
    Never Tear Us Apart
    Who Pays the Price
    Devil Inside

    "Hutchence war der archetypische Rock-Showman. Er strahlte mit seinen wallenden Locken und seiner geschmeidigen, unbändigen Bühnenperformance eine offenkundig sexuelle und männliche Coolness aus", schreibt Musikwissenschaftler Ian McFarlane über den Sänger.
    1977 gründen die drei Farriss-Brüder die Band "The Vegetables" in Sydney: Tim spielt Gitarre, Andrew Keyboard und Jon Schlagzeug. Dazu kommen Michael Hutchence als Sänger, Garry Gary Beers am Bass und Kirk Pengilly als Gitarrist und Saxofonist. Ab 1979 nennt sich die Band INXS und veröffentlicht 1980 das gleichnamige Debütalbum.
    Internationale Aufmerksamkeit erreichen INXS 1987 mit ihrem Album "Kick" und Hits wie "New Sensation", "Devil Inside" und "Need You Tonight". Die Band stürmt die Hitparaden und wird 1988 mit dem MTV Video Music Award für "Need You Tonight" ausgezeichnet.
    INXS sind im Sommer 1991 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Ihr im September 1990 veröffentlichtes Album "X" mit Hits wie "Suicide Blonde", "By My Side" und "Disapper" erreicht weltweit Top-Platzierungen, Hutchence gewinnt bei den Brit Awards die Kategorie "Best International Artist", und INXS werden dort mit dem 1. Platz in der Bandkategorie ausgezeichnet.


    04:15
    Little Steven and The Disciples of Soul: Soulfire Live
    Diverse Locations, USA, Europa, 2017

    Songliste
    Sweet Soul Music
    Soulfire
    I'm Coming Back
    Angel Eyes
    Saint Valentine's Day
    Princess of Little Italy
    Ride the Night Away
    I Don't Want to Go Home
    Out of the Darkness

    Unter seinem Spitznamen "Little Steven" wird Steven Van Zandt als Sideman von Bruce Springsteen bekannt und kann auch als Schauspieler in den Serien "Die Sopranos" und "Lilyhammer" überzeugen. Sein Markenzeichen ist ein Kopftuch, um Narben eines Autounfalls zu verbergen.


    05:00
    Blackberry Smoke: Homecoming
    The Tabernacle, Atlanta, Georgie (USA), 2018

    Songliste
    Nobody Gives a Damn
    Waiting for the Thunder
    Pretty Little Lie
    Let It Burn
    Run Away from It All
    Mother Mountain
    Ain't Got the Blues
    One Horse Town
    I'll Keep Ramblin'
    Flesh and Bone
    Ain't Much Left of Me (mit Vorspiel Amazing Grace)

    "Southern-Rock ohne Redneck-Mief", schreibt ein Kritiker über die Band aus Atlanta mit ihrer Mischung aus Rock, Country und Soul. Bisher als Geheimtipp gehandelt, veröffentlicht die Gruppe im Dezember 2019 ihr neues Album "Homecoming" und tourt mit Guns N' Roses.
    Mehr als 350 000 US-Dollar können Blackberry Smoke in den letzten sechs Jahren wohltätigen Organisationen spenden. Sie kehren dafür an jedem Freitag nach Thanksgiving in ihre Heimatstadt Atlanta zurück. Im November 2018 zeichnen sie das Konzert erstmals auf. Sänger und Gitarrist Charlie Starr sagt dazu: "Wir freuen uns wirklich sehr, dass bald jeder die 'Atlanta-Homecoming-Show' im Tabernacle selbst erleben kann. Mit diesem Live-Album und Film haben wir versucht, diese besondere Energie einzufangen. Wir finden, dass 'Homecoming' Euch fühlen und hören lässt, wie viel Spaß wir bei dieser Show haben."


  6. #6
    König

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    Welchen Speicherplatz benötigt eine Speicherkarte / USB-Festplatte für die Aufzeichnung aller genannten Musikbeiträge (vorzugsweise via DVB-T2 mit HEVC-Komprimierung)?

  7. #7
    Foren-Gott
    Avatar von robertx66
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    Geschätzt 10 GB pro Konzert ,ergo alles ab 320 GB aufwärts.
    Und nein - Qualitativ ist das nichts besonderes,BDs sind da wesentlich besser.
    Geändert von robertx66 (22.12.2019 um 17:07 Uhr)
    "Wir essen jetzt Opa!" - Interpunktion rettet Leben!

    Box 1: VU+ Uno4k SE Box 2:VU+ Duo² Box 3: Dune HD Base3D Box 4:Yamaha RX-A 2010 Box5: Yamaha BD-A 1040
    Sony KDL-55W805B etc etc etc

    Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.

    Fragen ins Forum - nicht in mein Postfach.

  8. #8
    König

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    756
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    Mediathekview13.5.0 -> 3Sat -> Pop around the clock -> Film-Url kopieren (Qualität wählen) -> Speicherort im JDownloader festlegen
    und Freude. Funzt ab sofort
    Atemio Nemesis mit 1TB, Sky komplett inkl. HD, HD+ im Unicam EVO4.0, Ausgabegeräte: Samsung UE40D7090, Samsung HT-D 5500

  9. #9
    Foren-Tripel-As
    Avatar von Fellfresse
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    DankeAktivitätenReceiverTagging
    Zitat Zitat von Hernius Beitrag anzeigen
    ...und Freude. Funzt ab sofort
    Aber nur die Vorschau von ca. 2 Min.
    Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar.


 

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